Profi-Grafikkarten mit bis zu 1 GByte Speicher

ATI ergänzt die Palette seiner FireGL-Grafikkarten mit den Highend-Varianten V7300 und V7350.

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Von
  • Manfred Bertuch

ATI ergänzt die Palette seiner FireGL-Grafikkarten mit den Highend-Varianten V7300 und V7350. Sie basieren auf dem R520-Grafikchip und sind folglich mit 8 Vertex-Shadern und 16 Pixel-Pipelines ausgestattet. Von der Konsumer-Variante erben sie das Shader Model 3.0 für die Vertex- und Pixel-Shader sowie HDR (High Dynamic Range) Rendering mit 8, 10 und 16 Bit pro Farbkomponente in Verbindung mit Antialiasing. Dank einer durchgängigen 10-Bit-Verarbeitung können die neuen FireGL-Karten 1,07 Milliarden Farben darstellen, was bei Grafikdesign und medizinischen Anwendungen wichtig ist.

Weitere Merkmale der neuen FireGL V7300 und V7350 sind "Quad buffered Stereo 3D", zwei Dual-Link-Ausgänge und H.264-Wiedergabe bis zum Format 1080i. Die neuen FireGL-Karten können an beiden Ausgängen digitale Displays mit bis zu 2560 × 1600 Bildpunkten betreiben oder 9-Megapixel-Dislays mit 3840 ×2400 Bildpunkten ansteuern. Die Treiber unterstützen Intel- und AMD-Systeme mit Windows XP in der 32- und 64-Bit-Ausführung sowie Linux 32/64-Bit von Red Hat und Suse. In der zweiten Jahreshälfte will ATI eine Tochter-Karte anbieten, die HD-Komponenten-Signale (YPbPr) sowie FrameLock und GenLock für den Einsatz in Videostudios zur Verfügung stellt.

Nach Angaben von ATI übertrifft die FireGL 7400 die Quadro FX4500 des Konkurrenten Nvidia im "SpecAPC Maya"-Test und im UGS-Nx-Benchmark mit dem GM Dataset um 48 Prozent. Beide Grafikkarten sind ab sofort erhältlich. Die FireGL V7400 ist mit 512 MByte Speicher ausgestattet und kostet 1565 Euro. Die 1-GByte-Version FireGL V3750 kostet 1948 Euro. (Manfred Bertuch) / (jk)