Aktien von InTiCom Systems sollen maximal 20 Euro kosten
Die Aktien des Börsenneulings InTiCom Systems sollen zwischen 16,50 bis 20,00 Euro kosten.
Die Aktien des Börsenneulings InTiCom Systems sollen zwischen 16,50 bis 20,00 Euro kosten. Diese Preisspanne gab das Passauer Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt am Main bekannt. Anleger sollen die Anteilsscheine von Donnerstag an bis zum kommenden Mittwoch (3. November) zeichnen können. Insgesamt will die InTiCom Systems AG bis zu knapp 600.000 Aktien ausgeben. Am 8. November sollen die Scheine erstmals an der Börse gehandelt werden.
Der vor vier Jahren gegründete niederbayerische Elektronikhersteller stellt DSL-Splitter her. Laut Vorstandsmitglied Otto Mayerhofer ist das Unternehmen in diesem Bereich Hauptlieferant der deutschen Telekommunikationsbranche. Auch im Ausland gebe es eine große Nachfrage nach diesen Geräten. InTiCom Systems will durch den Börsengang um die zehn Millionen Euro einnehmen und das Geld in den Ausbau der Produktionskapazitäten investieren.
In den ersten 30 Handelstagen nach dem Börsengang könne ein beauftragtes Handelsunternehmen Maßnahmen zur Stabilisierung des Aktienkurses ergreifen, kündigte Mayerhofer an. Dazu könnten neben den regulären 535.000 neuen Aktien bis zu 60.000 Anteilsscheine zusätzlich an Investoren ausgegeben werden. Die Investoren können binnen der sechs Wochen entscheiden, ob sie diese "Greenshoe-Aktien" endgültig erwerben oder zurückgeben. Durch die Stabilisierungsmaßnahmen sollen größere Kursschwankungen in der ersten Handelszeit vermieden werden. Dies könne aber auch zu einem höheren Marktpreis führen, erklärte Mayerhofer.
Die Gesellschaft wird nach eigenen Angaben in diesem Jahr mit rund 160 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 16 Millionen Euro erzielen. In Passau befindet sich das Entwicklungs- und Vertriebszentrum, produziert werden die Elektronikbauteile in Griechenland und Kroatien. (dpa) / (tol)