Schnäppchen ohne Sorge: Worauf Sie beim Kauf billiger Windows-PCs achten müssen

Ein Schnäppchen-PC soll es sein mit einer aktuellen und lizenzierten Windows-Vorinstallation, die weiterhin Updates bekommt? Wir haben Tipps für den Kauf.

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Lesezeit: 21 Min.
Von
  • Axel Vahldiek
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Wenn Sie einen Computer erwerben, auf dem Windows vorinstalliert ist, erwarten Sie zurecht, dass Sie das Betriebssystem auch verwenden dürfen. Es soll zudem noch möglichst lange mit den wichtigen Sicherheitsupdates versorgt werden. Doch je billiger ein Gerät angeboten wird, desto mehr steigt die Gefahr, an einen Anbieter zu geraten, der Ihnen etwas andrehen will, was nicht mal diese Minimalanforderungen erfüllt. Also heißt es aufpassen. In diesem Beitrag lesen Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

c’t kompakt
  • Egal wie billig ein Schnäppchen-PC auch ist: Wenn Windows vorinstalliert ist, sollte es derzeit Version 25H2 sein, und zwar mit einer gültigen Lizenz.
  • Achten Sie darauf, dass der PC die Hardware-Anforderungen für Windows 11 erfüllt, sonst kommen womöglich bald keine Sicherheitsupdates mehr.
  • Der Installationsschlüssel sagt eine Menge über die Gültigkeit der Windows-Lizenz aus, doch können Sie den ärgerlicherweise erst nach dem Kauf prüfen.

Los geht es schon bei der Wahl des Händlers. Weil Sie nicht alles vorab prüfen können, lautet ein Tipp beim Schnäppchenkauf: Kaufen Sie entweder im lokalen Handel oder bei einem Onlinehändler, bei dem bei der Reklamation des Geräts keine ernsthaften Probleme zu erwarten sind. Im Zweifel suchen Sie online nach dem Namen des Händlers zusammen mit Begriffen wie „Probleme“, „Ärger“, „Support“ und vorsichtshalber auch mit „Betrug“. Falls bei einer Reklamation die Rücksendung nicht nur innerhalb des Heimatlandes reisen muss, sondern ins Ausland oder gar um die halbe Welt, drohen mehr unangenehme Überraschungen, allein schon, weil dann Sprachbarrieren und je nach Zielort die Zollbehörden ins Spiel kommen. Die Kosten für die Rücksendung sollten Sie ebenfalls prüfen.

Gebrauchte Hardware

Beachten Sie, dass mittlerweile manche Händler auf der eigenen Website nicht nur selbst Produkte anzubieten, sondern sie auch anderen Anbietern als Marktplatz zur Verfügung zu stellen. Bekannt ist das von Amazon, doch ist das beispielsweise auch bei Media Markt, Otto und Kaufland der Fall. Auf solchen Marktplätzen müssen Sie stets damit rechnen, an dubiose Anbieter zu geraten. Wir empfehlen daher, solche Online-Shops im Zweifel besser komplett zu meiden. Gebrauchte Geräte kaufen Sie besser bei spezialisierten Refurbishern (mehr dazu im Artikel „Kaufberatung für gebrauchte Rechner“).

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