Radonsensor im Selbstbau: Messgerät aus Konservendose

Um die Konzentration von Radon zu messen, bedarf es eines feineren Messverfahrens. Die vorgestellte Ionenkammer lässt sich mit Maker-Mitteln verwirklichen.

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht 8 Kommentare lesen
,

(Bild: Ulrich Schmerold)

Lesezeit: 17 Min.
Von
  • Ulrich Schmerold
Inhaltsverzeichnis

Wer die Bauanleitung einer Nebelkammer nachgebaut hat, kann mit ihr die Spuren beobachten, die von radioaktiver Strahlung verursacht werden, etwa von Radon.

In diesem Artikel gehen wir den nächsten Schritt und bauen ein Messgerät, das uns davor warnt, wenn wir eine zu hohe Strahlenbelastung in der Wohnung oder im Keller haben.

Kurzinfo
  • Prinzip einer offenen Ionenkammer
  • Ionenkammer und Elektronik
  • Messen und Auswerten mit Arduino
Mehr zu Strahlungsmessung

Die Dosen-Ionenkammer gehört zu den wichtigsten Messinstrumenten in der Strahlenphysik. Sie ermöglicht eine präzise Bestimmung von ionisierender Strahlung durch die Erzeugung und Messung von Ionenpaaren in einer mit Gas gefüllten Kammer. Je nach Bauart der Kammer und angeschlossener Messtechnik sind die Messungen sehr genau und reproduzierbar. In der Strahlenphysik ist die Ionenkammer durch kein anderes Messgerät ersetzbar. Speziell bei der Radonvorsorge bzw. der Radonbekämpfung ist die Ionenkammer das Mittel der Wahl.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Radonsensor im Selbstbau: Messgerät aus Konservendose". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.