Starke Bilder im Kino: Die Technik des Dolby Cinema
Kinos mit Dolby Cinema liefern beeindruckende Bilder und super Klang. Kann das wirklich Zuschauer vom Sofa an die Kinokasse locken? Wir fragen in Hannover nach.
(Bild: Anna-Lena Köhler / heise medien)
Zwei riesige Projektoren mit gleißend hellem Laserlicht, aufwendige Soundtechnik und bestens ausgerichtete Kinosessel versprechen ein beeindruckendes Kinoerlebnis im neuen Dolby-Cinema-Saal in Hannovers Astor-Kinopalast. Wir konnten uns den Saal während der Aufbauarbeiten ansehen und wenig später zur Eröffnung bei der Premierenvorstellung die Bild- und Tonqualität des neuen Kinos begutachten. Astor-Techniker Djamel Richi gab uns einen Einblick in die ausgefeilte Technik hinter Dolby Cinema.
- Der „Dolby Cinema“-Kinosaal in Hannover ist erst der vierte in Deutschland.
- Um die Anforderungen des Dolby Cinema zu erfüllen, wurden zwei Beamerkolosse mit ausgelagertem Laserlicht installiert.
- Für den dreidimensionalen Dolby-Atmos-Sound sorgen 80 Lautsprecher und zwei mannshohe Soundracks.
Mit Kinobetreiber Tom Flebbe sprachen wir über die Beweggründe für die enorme Investition; die Umbaukosten lagen nach seinen Angaben im höheren sechsstelligen Bereich. „Wir müssen nach vorn schauen, wenn wir in Zeiten von Streaming bestehen wollen“, erklärt Tom Flebbe seinen Ansporn. „Mit Dolby Cinema bieten wir den Besuchern etwas, was sie zu Hause nicht haben.“ Seine Ziele seien Premium-Ambiente, Premium-Service und Premium-Kinotechnik. Dafür habe man den ursprünglichen Kinoraum ein halbes Jahr lang umgebaut, neu eingekleidet, mit Lautsprechern vollgepackt und mit einer leicht gebogenen CinemaScope-Leinwand und zwei riesigen Laser-Projektoren ausgestattet.
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Dolby Cinema umfasst zahlreiche Qualitätsvorgaben für Bild- und Tonqualität. Dazu gehört unter anderem das Videoformat Dolby Vision (DV). Manche kennen es vom Streamen, am TV-Bildschirm erscheint kurzzeitig das zugehörige Logo oben rechts, wenn ein Film in diesem Format startet. Statische Formate für High Dynamic Range (HDR) wie HDR10 legen einmalig für jeden Film fest, wie das Display den Film wiedergeben soll. Bei Dolby Vision weisen mitgelieferte Metadaten das Display dagegen für jede Szene an, mit welchen Voreinstellungen es sie wiedergeben soll.
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