Bit-Rauschen: Wer liefern kann, ist klar im Vorteil

Apple will ein größeres Stück vom Notebookmarkt. Pläne für Weltraumrechenzentren zerpflückt ein Experte als „Wahnsinn“. Google kauft mehr Ökostrom.

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Aufmacher Kolumne Bit-Rauschen
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Inhaltsverzeichnis

Die Jagd nach Speicherchips könnte in den nächsten Monaten oder sogar bis ins Jahr 2027 hinein über den Erfolg von Produkten und Firmen entscheiden. Branchenkenner erwarten beispielsweise, dass der Markt der Billignotebooks mangels bezahlbarer DRAM- und NAND-Flash-Chips allmählich austrocknet. Nur wer langfristige Lieferverträge unterschreibt und vorfinanziert, kann seine Umsatzziele erreichen. Und es sieht so aus, als wolle Apple diese besondere Situation nutzen, um den Marktanteil bei Notebooks zu steigern – unter anderem mit dem bezahlbaren MacBook Neo, dazu gleich mehr.

Außerdem beleuchtet diese Ausgabe der Kolumne Bit-Rauschen die verrückte Idee, KI-Rechenzentren im Weltall zu betreiben. Zuletzt hatte Elon Musk darüber schwadroniert, aber er steht nicht allein da: Schon im Herbst 2025 sprach Amazon-Chef Jeff Bezos darüber, der wie Musk zum exklusiven Club der Weltraumraketenbesitzer gehört. Anfang November 2025 hatte auch Travis Beals von Google einen Blog-Beitrag zu dem Thema veröffentlicht. Andere Experten halten diese Ideen aber für Quatsch.

Prozessorkolumne Bit-Rauschen

Doch zurück zu Apple: Das MacBook Neo dürfte das spannendste Notebook des Jahres 2026 werden. Es kombiniert tatsächlich wie schon seit Monaten spekuliert einen iPhone-Prozessor – den 2024 mit dem iPhone 16 Pro eingeführten A18 Pro – mit dem MacBook-Betriebssystem macOS 26. Der Einstiegspreis mit 8 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher beträgt hierzulande 700 Euro.

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