Textprojekte gemeinsam stemmen mit Git: So gehen Dokumentationen und mehr
Wenn mehrere Personen isoliert an umfangreichen Texten arbeiten, führen Versionskonflikte und verlorene Änderungen schnell zu Problemen. So hilft Ihnen Git.
(Bild: KI-generiert mit Midjourney)
- Sujeevan Vijayakumaran
Wenn größere Teams an einem Buch oder einer umfangreichen Dokumentation arbeiten, tauschen die Mitglieder oft Word-Dateien mit Namen wie "Dokumentation_v2_final.docx" und "Dokumentation_v2_final_neu.docx" untereinander aus. Dabei geht jedoch schnell der Überblick verloren, welche Datei tatsächlich den aktuellen Stand enthält.
- Mit Git arbeiten mehrere Personen unabhängig an großen Textprojekten.
- Die einzeln lokal erarbeiteten Beiträge werden später kontrolliert zusammengeführt.
- Grafische Tools wie Tower oder Fork machen Git auch weniger versierten Nutzern zugänglich.
- Review-Prozesse und automatische Prüfungen sorgen für eine möglichst fehlerfreie Veröffentlichung.
Eine naheliegende Lösung scheint die gemeinsame Arbeit an einem per Cloud geteilten Word- oder Pages-Dokument. Doch auch das birgt Probleme: Definierte Versionsstände werden nur unter bestimmten Voraussetzungen gespeichert und bei großen Teams lassen sich Überarbeitungen und Kommentare zunehmend schwerer nachvollziehen. Viele Bilder, Anmerkungen und ein wachsendes Änderungsprotokoll bringen die Programme an ihre Grenzen. Zudem drohen Synchronisationskonflikte, wenn mehrere Personen parallel offline am selben Abschnitt arbeiten.
Hier kommt Git ins Spiel. Die Software zur Versionsverwaltung hält jede Änderung mit Zeitstempel, Autor und Beschreibung fest und dokumentiert den gesamten Verlauf lückenlos. Durch die verteilte Architektur kann jedes Teammitglied unabhängig und auch offline arbeiten. Konflikte, die beim Zusammenführen offenbart werden, lassen sich gezielt lösen.
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