Vorsicht, Kunde: Ausgebremst bei der Deutschen Glasfaser
Wer einen Tarif mit versprochenen 1000 Mbit/s bezahlt, kann erwarten, dass er diese Bandbreite auch erhält. Bei der DG ist das nicht selbstverständlich.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
- Tim Gerber
Als die Deutsche Glasfaser (DG) im Sommer 2023 bekannt gab, in seinem Dorf GlasfaseranschlĂĽsse zu installieren, war Stefan S. sofort dabei. SchlieĂźlich hat er ein groĂźes Smart TV und ein paar Teenager im Haus, die immer wieder ĂĽber zu geringe Bandbreite am DSL-Anschluss klagten.
Mitte Oktober 2024 war es endlich so weit: Der Lichtleiter lag schon im Haus, der Anschlusspunkt war gesetzt und nun sollte die Freischaltung des modernen Glasfaseranschlusses erfolgen. Da er keine zusätzliche Miete für einen Router des Providers bezahlen wollte, besorgte sich Stefan S. eine neue Fritzbox in der auch von der Deutschen Glasfaser empfohlenen Version 5530 Fiber.
Der Anschluss war mithilfe der DG-App auf seinem Smartphone schnell eingerichtet. Doch die Freude darĂĽber hielt sich in Grenzen. Denn anders als bei seinem langsamen DSL-Anschluss verzeichnete Stefan S. nun immer wieder EinbrĂĽche bei der Netzgeschwindigkeit. Zu bestimmten Zeiten, vorwiegend an den Wochenendabenden, blieb immer wieder das Fernsehbild stehen. Die Smartphone-Nutzer mussten teilweise auf ihre Mobilfunkverbindungen ausweichen.
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