Nina, Katwarn, Nora: Was die wichtigsten Warn- und Notruf-Apps leisten
Unwetter, Ăśberschwemmungen, Orkane, Bombenfunde, Brandrauch. Wie alarmiert das Smartphone seinen Anwender im Notfall?
(Bild: Jessica Nachtigall / KI / heise medien)
Das schwere Unwetter im Ahrtal 2021, bei dem über 130 Menschen ums Leben kamen, war ein Weckruf für den Zivilschutz. Wären die Menschen rechtzeitig vor den Wassermassen gewarnt worden, hätten sich viel mehr in Sicherheit bringen können.
Aus dem Desaster haben die Verantwortlichen einige Lehren gezogen: Allerorten werden Sirenennetze wieder aufgebaut, die nach dem Ende des Kalten Kriegs für unnötig gehalten worden waren. Die Verantwortlichen überprüften Zuständigkeit, Alarmierungswege und Warnmittel, also Systeme, mit denen die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt werden kann.
- Meldungen per Cell Broadcast alarmieren bei Nachrichten höchster Dringlichkeit.
- Warnapps bieten zusaätzliche Informationen und Einstellmöglichkeiten.
- Mit einer Notruf-App lassen sich Notrufe auch per Textnachricht absetzen.
Die Initiative dazu ist allerdings schon älter: Die EU verabschiedete 2018 eine Richtlinie, nach der alle Mitgliedsstaaten bis zum 21. Juni 2022 das Alarmsystem „EU-Alert“ per Cell Broadcast oder ein vergleichbares SMS-Warnsystem einrichten mussten. Deutschland verfolgte jedoch zunächst einen Sonderweg und setzte auf Warn-Apps.
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