c’t-Story: Goldener Oktober

Nur ein fulminantes Honorar bringt Privatermittler Jonas Kelabassi dazu, einen ungewöhnlichen Todesfall in einem robotisierten Seniorenheim zu untersuchen.

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c’t-Story: Goldener Oktober von Nob Shepherd

(Bild: Peter Schmitz / KI / heise medien)

Lesezeit: 19 Min.
Von
  • Nob Shepherd
Inhaltsverzeichnis

Die Frau, die mir an meinem Schreibtisch gegenübersaß, trug ein streng geschnittenes, silbrig glänzendes Seidenkostüm und hatte grünen Lippenstift aufgelegt. „Mein Name ist Ursula Guinle, Beiratsvorsitzende des Goldenen Oktobers.“ Sie reichte mir die Hand und musterte mich. „Der Goldene Oktober ist Ihnen ein Begriff?“

Das klang für mich nach uralter Weinwerbung, aber offensichtlich meinte sie irgendeine Art von Unternehmen. Da Privatermittler immer den Anschein erwecken sollten, alles und jeden zu kennen, entschloss ich mich zu einer meiner Standardrepliken. „Wer kennt ihn nicht!“

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Die Antwort schien sie nicht zu befriedigen. „Ich rede von der Seniorenresidenz. Wir haben die innovativste Einrichtung, um ältere Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Unser Motto lautet: Optimierte Lebensqualität durch Einsatz der neuesten Generation von Pflegebots. Menschliches Versagen, sonst eine der traurigsten Gefahrenquellen in der Seniorenpflege, ist bei uns ausgeschlossen. Wir …”, ergänzte sie mit einem stolzen Werbespot-Blick, „erhalten überwältigend positives Feedback.“

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