Android und Apps ohne Custom-ROM datensparsam nutzen

Android-Handys und deren Apps übertragen unzählige Daten an Google und Werbenetzwerke. Das lässt sich aber auch ohne Custom-ROM deutlich verringern.

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(Bild: Martina Bruns / KI / heise medien)

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Auf modernen Smartphones fließen in großem Maß Daten über unterschiedliche Wege zu verschiedenen Unternehmen ab. Und Google ist dabei bei Weitem nicht die einzige Datenkrake. Erst unlängst deckte netzpolitik.org einen Datenskandal auf, der zeigte, dass die Standortdaten von Nutzern einer Wetter-App bei Databrokern für jedermann zu kaufen waren und sich daraus so exakte Bewegungsprofile ableiten ließen, dass die Journalisten einzelne Nutzer eindeutig identifizieren konnten.

Was nach einem überzogenen Beispiel klingt, kommt im Alltag tatsächlich häufiger vor, als man denkt: Viele Apps erheben Daten, die sie für ihre Nutzung nicht benötigen. Oder wieso benötigt eine vermeintliche Kamera-App Zugriff auf so viele Smartphone-Sensoren?

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Doch glücklicherweise ist man dem Treiben nicht schutzlos ausgeliefert. Wer Telemetrie- und Nutzungsdaten an Meta, Google und andere Werbenetzwerke eindämmen will, schafft das zwar am besten mit einem Custom-ROM. Aber auch mit Bordmitteln und ein paar Tools kann man sich gegen die Spionage von Drittanbieter-Apps gut wehren. Im Folgenden zeigen wir, wie Sie Ihr Smartphone mit Einstellungen in Apps und Betriebssystem möglichst datensparsam benutzen, wie man mit eigener Firewall gezielt das Tracking verhindert und schlagen für etliche Standard-Apps praktische Alternativen vor.

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