Kommunikation im Blackout: Diese Optionen haben Sie
Wenn die öffentliche Stromversorgung versagt, bricht die Kommunikation schnell zusammen. Wir zeigen, welche Alternativen bleiben, falls die Lichter ausgehen.
(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)
Der Brandanschlag auf die Hoch- und Mittelspannungsleitungen nahe des Heizkraftwerks Lichterfelde in Berlin hat gezeigt, dass bei Stromausfall nicht bloß etwas dunkler wird. Über 100.000 Menschen verloren in den frühen Morgenstunden des 3. Januars nicht nur Heizung und Licht, sondern wenig später auch den Zugang zu Fest- und Mobilfunknetzen.
Die Konsequenzen werden einem erst bewusst, wenn es passiert: Man kann plötzlich nur auf Rufweite kommunizieren. Der Kontakt zur Familie im anderen Stadtteil bricht ab und lebensrettende Hilfe ist unter Umständen einen fünfzehnminütigen Fußmarsch entfernt.
- Sprechfunk ist ideal, um unkompliziert im näheren Umkreis zu kommunizieren.
- Mit Mesh-Chats kann man auch ohne teure Hardware groĂźe Reichweiten ĂĽberbrĂĽcken.
- Satellitentelefone sind praktisch, aber teuer in Kauf und Unterhalt.
Im Nachgang wurden Stimmen laut, die bessere Vorbereitung auch der Telekommunikationsnetze auf solche Szenarien forderten. Doch aus technischer Sicht steht längst fest: Insbesondere in mit Mobilfunkzellen gepflasterten Großstädten kann man nicht an allen Antennenstandorten Stromgeneratoren mit Spritreserven für Tage oder gar Wochen vorhalten – die Kosten für Installation und Wartung würden ausufern. Essenzielle Mobilfunkzellen zu versorgen kann helfen, dennoch hat dann das Mobilnetz viele Funklöcher und ist im Falle des Falles schnell überlastet.
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