Maker-Projekt: 3-Cent-Mikrocontroller programmieren, Teil 1
Die Chips des Herstellers Padauk sind für Massenprodukte entwickelt, bei denen jeder Cent zählt. Aber auch Maker-Projekte kann man mit ihnen günstig umsetzen.
- Florian Schäffer
Ein kompletter Mikrocontroller für etwa 3 Cent kann doch fast gar nicht möglich sein. Und doch produziert der taiwanesische Hersteller Padauk seit 2005 genau solche Chips für smarte Spielzeuge, Fernbedienungen oder zum Steuern von Motoren. Wenn Sie etwas umsetzen wollen, bei dem Sie viele Chips für einfache Aufgaben benötigen, kann es sich lohnen, einen Blick auf die Controller und ihre Programmierung zu werfen.
Beim Distributor LCSC kostet zum Beispiel der Typ PMS150G-S08 mit 6 I/O-Pins bei Abnahme von zehn Stück gerundet lediglich 4 Eurocent. Dazu kommen natürlich noch Versand, Steuern (19 Prozent) und bei einer größeren Menge auch Zoll. Aber zu einem Preis von knapp unter 5 Cent bekommen Sie auch als Privatperson kleine Stückzahlen.
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Die größeren Chipvarianten mit mehr I/O-Pins (zum Beispiel PMS134-S16A mit 14 I/O-Pins) liegen preislich etwa zwischen 8 und 30 Cent, sind damit aber noch immer extrem günstig und für einfache Aufgaben völlig ausreichend. Im Vergleich dazu bezahlen Sie für einen ATtiny in dieser Stückzahl etwa 1 Euro und für einen ATmega328 ca. 2 Euro netto.
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