Die Makey: Lab-Plattform
Mit Makey:Lab erscheint in KĂĽrze eine Plattform fĂĽr IoT-Technik. Es richtet sich an junge Menschen, die Technik nicht nur nutzen, sondern auch verstehen wollen.
IoT verstehen statt nur nutzen: Mit Makey:Lab stellen Make und der Umwelt-Campus Birkenfeld eine neue Plattform fĂĽr eigene Technikprojekte vor.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
- Alexander Panknin
Technik ist heute allgegenwärtig: Smartphones, smarte Lautsprecher, Sensoren, Internet, Cloud-Dienste gehören für viele Jugendliche zum Alltag. Wie die einzelnen Komponenten solcher Systeme miteinander verbunden sind und zusammenwirken, bleibt dabei oft unklar.
Mit Makey:Lab kann man die gleichen Techniken spielerisch in eigenen Projekten einsetzen und so die Zusammenhänge besser verstehen.
Ein Labor auf einer Platine
Makey:Lab ist eine kompakte Lern- und Experimentierplattform. Robust gebaut, übersichtlich und tragbar. Ein ESP32 übernimmt die Rechenarbeit. Hinzu kommen ein BME680-Umweltsensor für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Luftqualität, ein Farbsensor, ein MEMS-Mikrofon, ein Buzzer, ein OLED-Display, zwei RGBW-LEDs und ein Dreh-drück-Encoder für Interaktionen.
Mehrere Erweiterungsanschlüsse öffnen Makey:Lab für zusätzliche Sensoren und Aktoren. Eine Kontaktleiste ermöglicht zudem die Nutzung von BBC-micro:bit-kompatibler Hardware.
Viele dieser Bausteine kennen Maker aus eigenen Projekten, meist als einzelne Module, die erst beschafft, kombiniert und verdrahtet werden mĂĽssen. Makey:Lab bĂĽndelt diese Hardware auf einer einzigen Platine. Das spart Zeit und senkt die EinstiegshĂĽrde deutlich.
Die Plattform ist kompakt, übersichtlich aufgebaut und ohne lose Kabel. So lässt sie sich problemlos mitnehmen und spontan einsetzen – vom eigenen Schreibtisch bis zur Arbeit mit vielen Händen in der Schule oder in Workshops.
Videos by heise