Die Makey: Lab-Plattform

Mit Makey:Lab erscheint in KĂĽrze eine Plattform fĂĽr IoT-Technik. Es richtet sich an junge Menschen, die Technik nicht nur nutzen, sondern auch verstehen wollen.

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IoT verstehen statt nur nutzen: Mit Makey:Lab stellen Make und der Umwelt-Campus Birkenfeld eine neue Plattform fĂĽr eigene Technikprojekte vor.,

IoT verstehen statt nur nutzen: Mit Makey:Lab stellen Make und der Umwelt-Campus Birkenfeld eine neue Plattform fĂĽr eigene Technikprojekte vor.

(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)

Lesezeit: 5 Min.
Von
  • Alexander Panknin
Inhaltsverzeichnis

Technik ist heute allgegenwärtig: Smartphones, smarte Lautsprecher, Sensoren, Internet, Cloud-Dienste gehören für viele Jugendliche zum Alltag. Wie die einzelnen Komponenten solcher Systeme miteinander verbunden sind und zusammenwirken, bleibt dabei oft unklar.

Mit Makey:Lab kann man die gleichen Techniken spielerisch in eigenen Projekten einsetzen und so die Zusammenhänge besser verstehen.

Programmieren fĂĽr Kinder und Jugendliche

Makey:Lab ist eine kompakte Lern- und Experimentierplattform. Robust gebaut, übersichtlich und tragbar. Ein ESP32 übernimmt die Rechenarbeit. Hinzu kommen ein BME680-Umweltsensor für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Luftqualität, ein Farbsensor, ein MEMS-Mikrofon, ein Buzzer, ein OLED-Display, zwei RGBW-LEDs und ein Dreh-drück-Encoder für Interaktionen.

Mehrere Erweiterungsanschlüsse öffnen Makey:Lab für zusätzliche Sensoren und Aktoren. Eine Kontaktleiste ermöglicht zudem die Nutzung von BBC-micro:bit-kompatibler Hardware.

Viele dieser Bausteine kennen Maker aus eigenen Projekten, meist als einzelne Module, die erst beschafft, kombiniert und verdrahtet werden mĂĽssen. Makey:Lab bĂĽndelt diese Hardware auf einer einzigen Platine. Das spart Zeit und senkt die EinstiegshĂĽrde deutlich.

Makey:Lab erscheint in einer Box zusammen mit dem Playbook und einem passenden USB-Datenkabel.

Die Plattform ist kompakt, übersichtlich aufgebaut und ohne lose Kabel. So lässt sie sich problemlos mitnehmen und spontan einsetzen – vom eigenen Schreibtisch bis zur Arbeit mit vielen Händen in der Schule oder in Workshops.

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