Scanner im Test: Kompakte Digitalisierer fĂĽr Akten und Briefe bis 500 Euro
Einzugscanner fĂĽr Briefe und Akten arbeiten flott und belegen nur wenig Schreibtischplatz. Modelle ab 430 Euro scannen autonom zum NAS oder in die Cloud.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
Wenn sich Briefe, Rechnungen, Manuskripte oder Protokolle auf dem Schreibtisch anhäufen, kommt der Wunsch nach einem flotten Digitalisierer auf. Auf Dokumente aller Art spezialisierte Einzugscanner für Einzelblattstapel bis 100 Blatt bekommt man für weniger als 500 Euro. Die Geräte sind in der Regel klein und brauchen zusammengeklappt wenig Stellfläche. Im Betrieb belegen sie wegen der ausgezogenen oder ausgeklappten Einzüge und Ablagen viel Platz nach vorne und hinten – doch nur kurz: Hundert Blatt sind nach zwei bis fünf Minuten eingelesen, und zwar beidseitig. Möglicherweise muss der Büro-PC noch etwas rechnen, aber dann liegen 200 Seiten in Form von durchsuchbaren PDFs im voreingestellten Verzeichnis. Mit zwei Handgriffen ist der Scanner wieder eingeklappt und harrt in der Schreibtischecke auf seinen nächsten Einsatz.
Fünf kompakte Einzugscanner fanden den Weg in unser Testlabor: Avision AD345GN, Brother ADS-4550W, Canon ImageFormula DR-C350, Epson WorkForce ES-590W und der HP ScanJet Pro 4200 s1. Einige Scanner brauchen zum Scannen nicht unbedingt einen Rechner mit Scansoftware: Der ADS-4550W von Brother und Epsons ES-590W verbinden sich mit dem lokalen Netzwerk, lassen sich per Touchscreen bedienen und per Webbrowser einrichten. Ohne weitere PC-Hilfe scannen sie dann direkt an Freigaben auf dem Bürorechner, einem Server oder einem NAS, auf Wunsch auch in einen SharePoint-Ordner oder an andere Clouddienste. Zudem können sie mit SMTP-Mailservern kommunizieren und Scans per E-Mail versenden.
Dokumenten-Einzugscanner sind aber auch mechanisch Spezialisten: Alle Modelle im Test ziehen Einzelblattvorlagen mit robusten Gummiwalzen in hohem Tempo an zwei Scanzeilen vorbei. So erfassen sie in einem Durchgang Vorder- und Rückseite gleichzeitig. Da der Scanweg Winkel zwischen 90° und 180° aufweist, kommen die Scanner auch mit dünnen und sehr dicken Vorlagen klar. Bei Vorlageneinzügen (Automatic Document Feeder, ADF) von Multifunktionsdruckern ist das anders: Sie thronen auf einem Flachbettscanner und müssen Vorlagen in einer engen 180°-Schlaufe an dessen Scanzeile vorbei transportieren. Das klappt nur mit Standardpapier zwischen 50 und 120 Gramm pro Quadratmeter.
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