Slow Photography: Mit Ruhe, Technik und Blick fürs Detail zu besseren Bildern
Slow Photography entschleunigt bewusst. Mit weniger Ausrüstung, manuellem Fokussieren und klaren Kompositionen zu mehr Freude an der Fotografie.
In Udine war ich zum ersten Mal bewusst mit der Kamera in dieser Stadt unterwegs. Deshalb habe ich mich für das 20–40 Millimeter entschieden, um flexibel zu bleiben. Spiegelungen sind zum Fotografieren immer reizvoll und ermöglichen DSGVO-gerechte Aufnahmen.
(Bild: Alle Bilder: Bernd Grosseck)
- Bernd Grosseck
Die Welt ist voller beeindruckender Motive, doch in der Hektik des Alltags oder auf Reisen gehen diese oft unter. Saul Leiter sagte einmal: „Die Welt ist voll von vielen Dingen. Und es gibt viele schöne Dinge. Und die Menschen haben das Talent, sie zu übersehen.“ Dieses Zitat trifft besonders auf die moderne Fotografie zu, die oft von Schnelligkeit und Effizienz bestimmt ist.
Slow Photography regt dazu an, innezuhalten, Motive bewusst wahrzunehmen und das Fotografieren als Erlebnis zu genießen. Fotografieren Sie langsam, nehmen Sie Ihre Umgebung intensiv wahr, entdecken Sie Details, die anderen verborgen bleiben, und können sich so stärker auf die Bildkomposition konzentrieren.
Einige Aspekte, die ich mit dem Konzept der Slow Photography verbinde, möchte ich Ihnen im Folgenden erläutern. Sie ist ein Zugang zu einer bewussten, achtsamen Art des Fotografierens, die nicht auf Geschwindigkeit und Effizienz setzt, sondern auf die Freude am kreativen Prozess. Passend dazu verwende ich gern manuell zu fokussierende Festbrennweiten von Voigtländer, sowohl an meiner Leica als auch an meiner Sony (mit Novoflex-Adapter).
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