mise: Versionsmanager für Programmiersprachen vorgestellt

Der Versionsmanager mise hilft beim Set-up Zeit zu sparen und Versionskonflikte zu vermeiden. Er ersetzt Tools wie pyenv, rbenv und nvm.

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Von
  • Stefan Wintermeyer
Inhaltsverzeichnis

Entwicklerinnen und Entwickler arbeiten selten an nur einem Projekt. Dabei läuft das eine mit Ruby 3.2, das andere aber mit Ruby 3.3. Ein Legacy-System setzt Elixir 1.14 voraus, während das neue Projekt Elixir 1.17 verlangt. Systemweite Installationen von Programmiersprachen stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Bisher griff man zu spezialisierten Werkzeugen: pyenv für Python, rbenv für Ruby, nvm für Node.js. Mit mise gibt es nun einen einzigen Versionsmanager, der all diese Sprachen und viele weitere unter einem Dach vereint.

Der Name mise leitet sich von „Mise en Place“ ab – einem Begriff aus der französischen Küche, der „alles an seinem Platz“ bedeutet. Genau das macht mise für Entwicklungsumgebungen: Es sorgt dafür, dass die richtige Version jeder Programmiersprache dort verfügbar ist, wo sie gebraucht wird.

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mise verwaltet Versionen für Ruby, Elixir, Node.js, Python, Go, Rust und über 500 weitere Werkzeuge. Das Besondere: Beim Betreten eines Projektverzeichnisses wechselt mise automatisch auf die dort konfigurierten Versionen. Neben der Versionsverwaltung kann mise auch als Task Runner dienen und Projektaufgaben ähnlich wie make ausführen.

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