c’t-Story: Albert, der Geist, der in die Flasche kam

Was macht den Menschen aus? Alles vergeht mit der Zeit. Bloß eines hallt noch weit übers Grab hinaus durch alle Dimensionen: „Ich rechne, also bin ich.“

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c’t-Story: Albert, der Geist, der in die Flasche kam

(Bild: Peter Schmitz / KI / heise medien)

Lesezeit: 18 Min.
Von
  • Daniel Dislich
Inhaltsverzeichnis

Albert Inglewood, sechzehnter Count of Wayburn, künftiger Erbe eines kleinen Vermögens sowie eines halb verfallenen Schlosses, das die Mitglieder seiner Familie schon seit unzähligen Generationen bewohnt und vernachlässigt hatten, war ein seltsames Kind.

Während andere Kinder lernten, zu laufen und mit dem Ball zu spielen, zählte er. Was auch immer ihm in die Finger geriet, es wurde gezählt statt mit einem Namen versehen. So waren ihm auch die Grundrechenarten bereits bekannt, bevor er ein einziges Wort lesen konnte. Die Welt der Literatur erschloss sich ihm auch in späteren Jahren nicht.

c't-Stories: Pechschwarze Technikgeschichten
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Was ist das: Es dreht sich um Technik, ist mal spannend, mal bestürzend, mal amüsant und hat nur sehr selten ein Happy End? Richtig: die c’t-Story. Seit gut 37 Jahren hat sie ihren festen Platz im Magazin – und seit einiger Zeit auch auf heise+. Mal kommt sie aus der Feder preisgekrönter Belletristik-Profis, mal sind die Verfasser hochkarätige Wissenschaftler – oder eigenwillige junge Science-Fiction-Debütanten. Viele unserer c’t-Story-Autoren haben in den vergangenen Jahren für ihre Werke renommierte Preise wie den Kurd-Laßwitz-Preis (KLP) oder den Deutschen Science-Fiction-Preis (DSFP) errungen.

Für die Welt und die Wissenschaften war es jedoch ein Glück, dass Albert sich dennoch entschloss, Lesen und Schreiben zu lernen. So konnte er mit anderen Menschen, die ähnliche Interessen hatten wie er, kommunizieren, ohne sie aufsuchen zu müssen. Ein solcher Korrespondenzpartner in Alberts frühen Jugendjahren war Charles Babbage. Der spätere Erfinder der Differenzmaschine zeigte sich stets aufs Neue überrascht und begeistert von Alberts frischen Ideen im Reich von Mathematik und Logik. Es ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen, dass die eine oder andere Idee, die später dem rührigen Mr. Babbage zugeschrieben wurde, ursprünglich aus Wayburn Castle stammte. Aber das hier weiter zu vertiefen, würde bedeuten, sich in das Reich der wilden Spekulationen zu begeben und die rein faktenorientierte Welt der Wissenschaften zu verlassen. Bleiben wir also bei den realen Dingen.

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