USB-C: Warum Sie eigentlich immer das falsche Kabel anschließen

Das richtige Kabel für USB-C-Verbindungen zu finden, ist ein Glücksspiel: Das eine lädt zu langsam, beim anderen kriechen die Daten im Schneckentempo. Was tun?

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Inhaltsverzeichnis

Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit titelt seit Ende 2024 auf seiner Website: „Schluss mit dem Kabelsalat: das einheitliche Ladekabel ist jetzt Standard“. Das „einheitliche Ladekabel“ mit reversiblem Stecker, von der EU-Kommission bereits 2022 beschlossen, klingt gut, hat nur einen Haken: Mit der Kabelverwirrung macht USB-C ganz und gar nicht Schluss.

kurz & knapp
  • USB-C soll für einheitliche Ladebuchsen sorgen, aber die Kabel spielen oft nicht mit.
  • USB-C-Kabel unterscheiden sich bei Ladeleistung und Datenübertragung.
  • Thunderbolt garantiert bessere Leistung als USB-C, beide nutzen aber dieselben Stecker.

Tatsächlich hat die EU nur die mechanische USB-C-Schnittstelle an sich – also den Stecker und dessen technische Mindestanforderungen – als reinen Ladestandard festgelegt: Die meisten neuen Geräte mit fest eingebautem Akku, die in der EU verkauft werden, müssen über eine USB-C-Buchse verfügen.

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Und das homogenisiert natürlich auch die Kabelwelt. Netzteile und Kabel sind theoretisch an jedem Gerät nutzbar. Theoretisch – denn in der Praxis unterscheiden sich die Kabel oft erheblich.

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