„Borderlands 4“: Gearbox stampft Switch-2-Version ein
Die angekündigte Switch-2-Version von „Borderlands 4“ liegt auf Eis, bestätigt Take-Two. Der Shooter hat auf anderen Plattformen mit Performance zu kämpfen.
(Bild: Take-Two)
„Borderlands 4“ kommt vorerst doch nicht auf die Switch 2: Gegenüber Variety bestätigte Take-Two, dass die Entwicklung des Ports „pausiert“ worden sei. Zuvor war die Version von „Borderlands 4“ für die Switch 2 aus der Liste der bevorstehenden Releases im Geschäftsbericht von Take-Two verschwunden.
Einen Grund für die „Entwicklungspause“ nennt Take-Two gegenüber Variety nicht. Unklar bleibt auch, ob Take-Two die Entwicklung eines Switch-2-Ports von „Borderlands 4“ in Zukunft noch einmal angehen will. Derzeit liege der Fokus aber auf dem Post-Launch-Support der bereits veröffentlichten Versionen, sagte der Sprecher.
Performance-Probleme bei „Borderlands 4“
Im vergangenen September hatte Gearbox den Release von „Borderlands 4“ für die Switch 2 verschoben. Die Entwicklung und Feinjustierung des Switch-2-Ports nehme zusätzliche Zeit in Anspruch, schrieben die Entwickler in einem X-Post. Der Schritt sei notwendig, um den Fans das „bestmögliche Erlebnis“ bieten zu können. Ursprünglich hätte „Borderlands 4“ schon am 3. Oktober für die Switch 2 erscheinen sollen.
Die Formulierungen aus dem X-Post deuteten auf mögliche Performance-Probleme mit der Switch-2-Version hin. Die neue Nintendo-Konsole ist zwar erheblich leistungsstärker als die erste Switch, hinkt den aktuellen Konsolen von Sony und Microsoft aber weiterhin hinterher. Gerade die PC-Version von „Borderlands 4“ hatte zum Marktstart zudem mit heftigen Performance-Problemen zu kämpfen, die Gearbox bisher nicht vollständig gelöst hat. „Borderlands 4“ läuft in der Unreal Engine 5, die für hohe Hardware-Ansprüche und unvermeidbare Ruckler bekannt ist.
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Die Kritik an der PC-Version von „Borderlands 4“ hat sogar Chefentwickler Randy Pitchford auf den Plan gerufen, der sich auf X einige Wortgefechte mit erbosten Fans geliefert hat. „Jeder PC-Spieler muss die Realität der Beziehung zwischen seiner Hardware und der verwendeten Software akzeptieren“, schrieb Pitchford unter anderem.
(dahe)