Open-Source-Pager mit LoRa-Modem, GNSS, WLAN & Bluetooth im Test

Der T-LoRaPager von LilyGo will eine Mischung aus Fertiggerät und Bastlerplattform sein. Wir haben uns das Gerät angesehen.

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Der T-LoRa Pager – hier mit MeshOS für das Protokoll MeshCore – vereint den WLAN-Mikrocontroller ESP32 mit einem LoRa-Modem, GNSS-Empfänger, NFC und weiterer Hardware zu einer frei programmierbaren Entwicklungsplattform.

(Bild: Melissa Ramson / heise Medien)

Lesezeit: 6 Min.
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Bevor der Boom der digitalen Mobilfunknetze sie in die Nische verbannte, waren Funkmeldeempfänger alias Pager für viele alltägliche Begleiter. Die kleinen batteriebetriebenen Geräte erlaubten es, kostengünstig unterwegs erreichbar zu sein, wenn auch die Textnachrichten auf 80 bis 100 Zeichen beschränkt waren. Mittlerweile sind Pager fast nur noch bei Behörden, Hilfsorganisationen, Krankenhäusern sowie bei Funkamateuren in Gebrauch.

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Ändern könnte das der T-LoRa Pager des chinesischen Entwicklungshardware-Herstellers LilyGo. Das 90 × 65 × 25 Millimeter große Gerätchen vereint das klassische Pager-Format mit modernen Bauteilen, die Bastelfans hellhörig werden lassen: Herzstück ist der WLAN- und Bluetooth-fähige Mikrocontroller ESP32, der sich wegen seines offenen Quellcodes zum Beispiel in der Entwicklungsumgebung Arduino IDE frei programmieren lässt. Ausgestattet mit Farbdisplay, Vibrationsmotor, LoRa-Modem samt Klappantennen, GNSS-Empfänger und Tastatur soll der LoRaPager nicht nur als Bastelhardware dienen, sondern auch ganz bewusst als betriebsfertiges Gerät für LoRa-Mesh-Chat-Protokolle, also für Chats in sich selbst vermaschenden unabhängigen Kommunikationsnetzen.

Der T-LoRa Pager ist derzeit für um die 100 Euro erhältlich. Zum Ausprobieren haben wir sowohl die Firmware für MeshCore als auch die für Meshtastic installiert.

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