Boogie Nights im 4K-Heimkinotest: Als Pornos noch Kunst waren

Rollerskates, Funk und analoger Film: In den 70er Jahren startete Pornofilmindustrie durch. Boogie Nights verfolgt den Aufstieg und Fall der Stars.

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Boogie Nights

(Bild: Warner)

Lesezeit: 18 Min.
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Paul Thomas Anderson ist aktuell mit One Battle After Another in aller Munde. Der Ausnahmeregisseur startete seine Karriere 1997 mit „Boogie Nights“, einer dramatischen Komödie über die goldene Ära der Pornofilmindustrie. Es war der erste große Film, in dem Mark Wahlberg als Porno-Star Dirk Diggler seine schauspielerischen Qualitäten bewies. Burt Reynolds wurde für seine Rolle als Produzent Jack Horner für den Oscar nominiert und in den Nebenrollen glänzten John C. Reilly, Julianne Moore, William H. Macy, Don Cheadle und Philip Seymour Hoffman – ein Traumcast.

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Film-Rezensionen

Ob Blockbuster oder Klassiker: Jenseits der Streaming-Dienste blüht das Geschäft mit hochwertigen Film-Restaurationen, die in 4K auf UHD Blu-rays veröffentlicht werden. Woche für Woche testen wir die interessantesten Discs, decken Hintergründe zur Produktion und inhaltliche Besonderheiten auf und vergleichen die Bild- und Tonqualität der Discs und Streams.

Warner hat den Film in 4K restauriert und auf Ultra HD Blu-ray (UHD) sowie im Stream neu veröffentlicht, die die alte Blu-ray Disc von 2010 ergänzen. Wer sich das Kleingedruckte der Beschreibungen anschaut, bemerkt, dass nur die Streaming-Version eine Tonspur in Dolby Atmos spendiert bekam. Für diesen Test haben wir uns alle Varianten genau angeschaut und angehört, und können erklären, warum der verlustfreie 5.1-Ton der Discs trotzdem die bessere Wahl ist.

Bevor wir jedoch auf die technischen Details eingehen, blicken wir auf den kommenden Seiten zunächst auf die Geschichte und den kulturellen Hintergrund des Films, mit dem Paul Thomas Anderson bewies, der legitime Erbe Robert Altmans zu sein. Denn Boogie Nights ist weit mehr als ein Film über Pornographie. Es ist eine technische und menschliche Chronik eines industriellen Wandels.

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