Nachgemessen: So schlagen sich Apples MacBook Pro gegen starke Windows-Notebooks

Je ein MacBook Pro mit M5 Pro und Max treten gegen die Windows-Konkurrenz an. Unser Test zeigt, wo Apple Chips von AMD, Intel, Nvidia und Qualcomm abhängt.

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(Bild: Melissa Ramson / heise medien)

Lesezeit: 18 Min.
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Seit mittlerweile fünf MacBook-Generationen verwendet Apple keine Intel-Prozessoren mehr, sondern setzt auf hauseigene CPUs. Die aktuelle Baureihe M5 debütierte im Oktober 2025 im MacBook Pro 14", doch das war eigentlich das falsche Gerät: Pro-MacBooks sind keine Office-Maschinen, sondern mobile Workstations für Videoschnitt, Bildbearbeitung oder CAD-Modellierung – Anwendungen, die nach maximaler Leistung lechzen. Die M5-Versionen M5 Pro und M5 Max gab es vor einem halben Jahr aber noch nicht. Stattdessen blieben M4 Pro und M4 Max länger im Programm.

Das hat sich nun geändert: Die Apple-Frühjahrswelle 2026, die unter anderem das nagelneue Einsteigergerät MacBook Neo an Land spülte, erfrischte auch das MacBook Pro 14" und das MacBook Pro 16". Neue Features oder physische Schnittstellen sind aber Fehlanzeige; Apple hat vor allem die Chips im Inneren aktualisiert. Den 14-Zöller gibt es nun nicht mehr nur mit dem Basis-M5, sondern auch mit M5 Pro oder M5 Max. Den größeren 16-Zöller verkauft Apple ausschließlich mit den Pro- und Max-Varianten. Wir haben den 14-Zöller mit M5 Pro und den 16-Zöller mit M5 Max auf den Prüfstand gehoben und vergleichen die Performance mit dem, was man im Notebookmarkt sonst so mit Chips von AMD, Intel, Nvidia und Qualcomm vorfindet.

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Die grundsätzliche Einordnung, dass ein Pro-Modell besser ist als ein Basis-M-Chip und Max wiederum besser als Pro, bleibt bestehen. Jedoch ändert Apple mit jeder Generation das Gefüge, wie und worin genau sich die Chips unterscheiden. Der Basis-M5 hat insgesamt zehn CPU-Kerne, davon vier besonders flotte und sechs effiziente. Bei M5 Pro und M5 Max gibt es nur noch flotte Kerne, jetzt aber in zwei Geschmacksrichtungen: Beide haben zwölf Performance-Kerne plus obendrauf sechs in einer noch weiter aufgebohrten Variante, die Apple als Super-Cores bezeichnet. Effizienzkerne im klassischen Sinne gibt es nicht mehr. Hier grüßen AMD und Qualcomm: Ryzen haben normale (Zen 5) und kompakte (Zen 5c) Varianten derselben Architektur, Qualcomm baut seine Oryon-Kerne als Performance- oder Prime-Varianten. Letztere sind das Pendant zu Apples Superkernen.

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