Grafikkarten mit reichlich RAM: Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen
Grafikkarten mit großem Speicher sind zuletzt viel teurer geworden, manche um mehr als die Hälfte. Wir prüfen, was vermeintliche Spartipps wirklich taugen.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
Die Hardwarepreise gehen durch die Decke. Schuld daran ist der schier unstillbare Speicherhunger der KI-Industrie. Auch die Preise für daheim genutzte Geräte leiden unter dem extremen, industriellen KI-Kaufrausch: Ob DIMM, SSD, Festplatte oder Grafikkarte – alles, was Speicher ist oder enthält, hat sich massiv verteuert.
Bei Grafikkarten trifft es besonders die Modelle mit mindestens 10 GByte Videospeicher. Zu denen raten wir auch, denn einstellige Gigabyte-Zahlen sind fĂĽr Spiele knapp bemessen und bei KI-Anwendungen unerfreulich. Geht der VRAM aus, bricht die Performance drastisch ein. Eine GeForce RTX 5060 Ti mit 16 GByte gibt es nicht unter 580 Euro und auch AMDs Radeon RX 9060 XT kostet mit 440 Euro deutlich mehr als noch vor einem halben Jahr.
Ein schlechter Zeitpunkt also, um sich eine neue Grafikkarte zu kaufen. Doch nicht immer kann man die Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Ob nun die alte Karte den Geist aufgibt oder eine unverschiebbare Aufgabe ansteht, für die die vorhandene Hardware nicht geeignet ist. Wer jetzt eine Grafikkarte benötigt, schaut noch intensiver als sonst nach Schnäppchen. Vermeintlich gute Tipps locken unbedarfte Kunden jedoch in die Falle. Ob Uraltkarte mit viel RAM oder ausgenudelter, energiehungriger Gebrauchtbeschleuniger von der Auktionsplattform, die Liste ist selbst ohne offensichtliche Betrugsfälle wie gefälschte Grafikkarten lang. Wir geben Tipps zur Auswahl und stellen einige alte und neue Karten mit aktuellen Treibern erneut auf den Prüfstand.
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