Sagem will Gewinn aus Handysparte in RĂĽstungszukauf investieren
Im abgeschlossenen Quartal konnte Sagem sowohl Umsatz als auch Gewinn steigern, wie schon in den beiden vorausgegangenen Drei-Monats-Abschnitten. Besonders der Verkauf von Handys zog stark an.
Der französische Mischkonzern Sagem, der unter anderem auch Handys und schnurlose Telefone herstellt, aber auch im Rüstungsgeschäft unterwegs ist, will das Luftfahrt-Rüstungsunternehmen Snecma für 1,25 Milliarden Euro schlucken. Das neue Unternehmen würde nach der Übernahme einen Umsatz von rund 10 Milliarden Euro erwirtschaften, heißt es in einer Mitteilung.
Im abgeschlossenen dritten Quartal konnte Sagem sowohl Umsatz als auch Gewinn steigern, wie schon in den beiden vorausgegangenen Drei-Monats-Abschnitten. Der Umsatz lag nach Konzernangaben in den ersten drei Quartalen bei 25 Millarden Euro -- etwa 12,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Nettogewinn legte sogar um 25 Prozent auf 88,5 Millionen Euro zu.
Dieses Ergebnisse sind nach Angaben von Sagem vor allem dem Absatz von 15 Millionen Mobiltelefonen zu verdanken, in dieser Sparte wuchs der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 20,7 Prozent auf 909,4 Millionen Euro. Zulegen konnte aber auch die RĂĽstungssparte, und zwar um 7,9 Prozent, sowie der Bereich fĂĽr Home- und High-Speed-Terminals um 7,4 Prozent. (tol)