Instant-Gameserver von IPX
Der NĂĽrnberger Hoster IPX-Server hat mit dem Unternehmen XG1 einen neuartigen Gameserver-Service gestartet.
Der Nürnberger Hoster IPX-Server hat mit dem Unternehmen XG1 einen neuartigen Gameserver-Service gestartet. Kunden können dort, gesteuert über ein Webfrontend, ohne Kündigungsfristen in wenigen Minuten Gameserver aufsetzen. Pro Monat zahlen sie für einen Gameserver unter fünf Euro Grundgebühr. Hinzu kommen Kosten für Spieler-Slots. Je mehr Spieler also den Server gleichzeitig nutzen dürfen, desto teurer wird er. Der anfallende Traffic ist im Grundpreis enthalten.
Über die Weboberfläche kann der Kunde seinen Server jederzeit umkonfigurieren. Benötigt ein Spiel-Clan beispielsweise die Slots nur zweimal in der Woche, kann er das spontan oder zeitgesteuert festlegen. Nur für diese Tage fallen dann die zusätzlichen Kosten an. Außerdem lässt sich jederzeit per Mausklick das Spiel ändern. Im Angebot hat XG1 derzeit 14 Gameserver, unter anderem Battlefield 2, Half Life 2, Quake 4, F.E.A.R. oder Call of Duty 2. Auch VoIP-Server für Teamchats lassen sich anmieten. Das Angebot soll ständig ergänzt werden.
Das Webinterface bietet vier Installationsmodi an: Im "Basic"-Modus kann der Kunde kaum Einfluss auf die Serverkonfiguration nehmen, im "Self-Managed"-Modus darf er selbst Modifikationen an der Software vornehmen, eigene Maps per FTP hochladen oder die Konfigurationsdateien des Gameservers editieren.
Die Gameserver selbst laufen unter der freien Virtualisierungssoftware Xen. Unter Aufsicht des Hypervisors Xen teilen sich mehrere parallel laufende Betriebssysteme die Hardwareressourcen eines physischen Servers. IPX versichert, dass jedem Gameserver stets genügend Performance zukommt, sodass keine Lags den Spielfluss stören könnten. Dafür sorge auch die 15-GBit-Anbindung des IPX-Rechenzentrums. Ein eigenes Peering mit der Telekom soll für besonders gute Ping-Zeiten von per T-DSL angebundenen Spielern sorgen.
Die Bezahlung kann bei XG1 ĂĽber mehrere Wege erfolgen, beispielsweise Bankeinzug oder Kreditkarte. Der Kunde kauft sich in einer Art Prepaid-Verfahren virtuelle Credits, die er dann im gesamten XG1-Angebot ausgeben kann. (hob)