Stromzähler auslesen per Fritzbox: Lesekopf Fritz!Smart Energy 250 im Praxistest
Wer eine Fritzbox hat, kann damit seinen Stromverbrauch überwachen. In der Praxis sind Hürden zu nehmen: Bei Zählertechnik, Funkreichweite und PIN.
Der DECT-Lesekopf Fritz!Smart Energy 250 für moderne Stromzähler.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte, auch über Ihren Stromverbrauch. Wer Stromfresser entlarven will, braucht mehr Daten als den jährlichen Zählerstand. Hängt eine Fritzbox mit DECT im Heimnetz, holt der knapp 70 Euro teure Lesekopf Fritz!Smart Energy 250 die Verbrauchswerte beim Stromzähler ab. Allerdings verschmäht der Lesekopf manche Zähler und es müssen noch weitere Bedingungen erfüllt sein, damit die Zählerdaten tatsächlich in der Fritzbox ankommen. Unser Praxistest zeigt exemplarisch, welche Probleme zu lösen sind. Dadurch können Sie besser einschätzen, ob das auch in Ihrem eigenen Haushalt gelingen kann. Außerdem loten wir aus, wie sich die Daten des Stromzählers zur Ansteuerung von Schaltsteckdosen nutzen lassen.
Eine Fritzbox mit DECT und der Fritz-Lesekopf bringen gute Voraussetzungen mit, um Stromverbrauchsdaten zu erfassen. Im aktuellen FritzOS stecken bereits zahlreiche Smart-Home-Funktionen, ebenso wie in der kostenlosen Fritz-App Smart Home. Zur drahtlosen Kopplung von Stromzähler und Router eignet sich die Funktechnik DECT-ULE grundsätzlich besser als etwa WLAN. Dank niedriger Signalfrequenz und kleiner Datenpakete durchdringt DECT auch dicke Kellerdecken. Das „ULE“ steht für Ultra Low Energy, der Lesekopf soll also lange mit Batteriestrom funken – denn neben Stromzählern sitzen selten Steckdosen.
- Der DECT-Lesekopf Fritz!Smart Energy 250 liest die optische Schnittstelle moderner Stromzähler aus und überträgt Verbrauchsdaten an die Fritzbox.
- Der Praxistest zeigt, welche technischen Voraussetzungen bei Zähler, Router und Funkverbindung erfüllt sein müssen.
- Außerdem klärt der Artikel, wie sich die Daten visualisieren und für Smart-Home-Automationen nutzen lassen.
Einige Voraussetzungen für den erfolgreichen Betrieb lassen sich leicht vor dem Kauf klären, andere treten dummerweise erst im konkreten Einzelfall zu Tage. Der Fritz!Smart Energy 250 kooperiert nur mit solchen Fritzboxen, auf denen FritzOS ab Version 8.20 läuft und die die Funktechnik DECT für schnurlose Telefone an Bord haben. Letzteres ist nicht bei allen Modellen der Fall, etwa bei der älteren 4040 oder einigen LTE-Versionen. Wir koppelten den Lesekopf mit einer etwa vier Jahre alten Fritzbox 7530AX mit FritzOS 8.20.
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