Sony Ericsson trennt sich vom M2M-Geschäft

Der Handyhersteller gibt den Geschäftsbereich an die französische Wavecom ab, einen Spezialisten für Machine-to-Machine-(M2M-)Kommunikation und Kommunikationssysteme für Fahrzeuge.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Der Handyhersteller Sony Ericsson gibt seinen Geschäftsbereich M2M an die französische Wavecom ab, einen Spezialisten für Machine-to-Machine-(M2M-)Kommunikation und Kommunikationssysteme für Fahrzeuge. Die Transaktion soll noch bis Ende März abgeschlossen sein, ihr Volumen beträgt bis zu 32,5 Millionen Euro in bar, teilen die Unternehmen mit. Die M2M-Sparte von Sony Ericsson erzielte 2005 einen Umsatz von rund 65 Millionen bei einer Bruttomarge von rund 20 Prozent, brachte dem schwedisch-japanischen Handyhersteller jedoch unter dem Strich Verluste ein.

Das Geschäft von Sony Ericsson mit Mobiltelefonen und -zubehör sowie Laptop-Karten ist von der Transaktion nicht betroffen. Wavecom erwirbt M2M-Produktlinien von Sony Ericsson wie GSM-/GPRS-Module, die zum Beispiel in digitalen Fahrtenschreibern für Lastwagen verwandt werden. Wavecom kann damit seine eigene Palette von M2M- und Automotive-Modulen erweitern. Die Franzosen bieten außerdem WLAN-Telefone und PDAs an. (ssu)