KI-Bilder lokal generieren: Stable Diffusion auf dem Raspberry Pi einsetzen
Das Bildgenerierungsmodell Stable Diffusion lässt sich auf dem Raspberry Pi ausführen. So erhalten Sie KI-Bilder mit minimaler Hardware und ohne Cloud-Zwang.
Schon ein Raspberry Pi 5 mit aktiver KĂĽhlung reicht aus, um in wenigen Minuten ein KI-Bild zu erstellen.
- Andreas Dumont
KI-Bilder zu generieren, erfordert normalerweise leistungsfähige Hardware – und man hat eher kein eigenes Rechenzentrum zu Hause stehen. Doch ein Projekt namens OnnxStream bringt die Bildgenerierungs-KI Stable Diffusion dank ausgefeilter Optimierungen auf dem Raspberry Pi zum Laufen.
Stable Diffusion gehört zu den besten Generierungs-Modellen für Bilder. Der Vorteil: Anders als Dall-E von OpenAI oder Nano Banana von Google ist Stable Diffusion Open Source. Der offene Ansatz ermöglicht es, die Modelle lokal zu nutzen, statt nur über Cloud-Dienste. Außerdem muss der Nutzer sich nicht mit Beschränkungen bei den Prompts und Abomodellen von KI-Firmen herumschlagen.
Die KI läuft dank OnnxStream sogar auf einem Raspberry Pi Zero 2 mit schwachbrüstigen 512 MByte Arbeitsspeicher. Wer mehrere Stunden wartet, erhält selbst auf dieser Minimalhardware ein generiertes KI-Bild. Alltagstauglicher ist der Einsatz hingegen auf einem Raspberry Pi 5 mit aktiver Kühlung. Hier reduziert sich die Warterei auf rund drei Minuten. Wir zeigen, wie Sie OnnxStream installieren und lokal eigene Bilder erzeugen.
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