20 Jahre Twitter: Was vom globalen Dorfplatz übrig bleibt
Twitter war einmal der globale Treffpunkt für den Austausch im Netz und wirkt auch unter neuem Namen noch weit darüber hinaus. Eine Würdigung.
(Bild: ovop58/Shutterstock.com)
Am 21. März 2006 tippte Jack Dorsey um 21:50 Uhr Ortszeit in Kalifornien fünf Worte in einen Prototypen, der die öffentliche Kommunikation für immer verändern sollte: „just setting up my twttr“. Was als internes Experiment eines gescheiterten Podcasting-Startups begann, wuchs zur wichtigsten Echtzeitnachrichten-Plattform der Welt heran – und wurde dann von einem einzelnen Milliardär in ein politisches Instrument verwandelt.
Zwanzig Jahre nach dem ersten Tweet ist die Plattform, die heute X heißt, kaum wiederzuerkennen. Die Geschichte von Twitter ist die eines digitalen Marktplatzes, der Revolutionen befeuerte, den politischen Diskurs beschleunigte und globalisierte und am Ende von einem einzelnen Mann in etwas grundlegend anderes verwandelt wurde.
Vom Notfallprojekt zur Kommunikationsrevolution
Twitter entstand als Reaktion auf eine Krise. Das Start-up Odeo aus San Francisco, 2005 von Noah Glass und Evan Williams gegründet, entwickelte Podcast-Software. Als Apple im Juni 2005 Podcasting direkt in iTunes integrierte, war Odeos Geschäftsmodell über Nacht obsolet. Williams forderte sein kleines Team auf, neue Ideen zu entwickeln.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "20 Jahre Twitter: Was vom globalen Dorfplatz übrig bleibt". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.