Der Cloud-SIEM-Markt im Überblick: Von Hyperscalern und Legacy-Riesen
Ein kritischer Blick auf Architekturparadigmen, versteckte Kostenfallen und die operative Realität der führenden Anbieter und deren Kampf um Marktrelevanz.
- Christoph Puppe
Die Disziplin des Security Information and Event Managements (SIEM) befindet sich inmitten ihrer historisch tiefgreifendsten Metamorphose. War das SIEM über zwei Jahrzehnte hinweg eine monolithische On-Premises-Instanz, die als zentrales Complianceinstrument im lokalen Rechenzentrum vor sich hin summte, zwingen moderne IT-Realitäten Sicherheitsarchitekten zu einem radikalen Umdenken. Das exponentielle Wachstum des Datenvolumens hat traditionelle Lizenzmodelle an ihre ökonomischen Grenzen geführt. Die Antwort des Marktes ist die Cloud – doch dieser Begriff verschleiert oft signifikante Unterschiede zwischen echtem Cloud-native-Design und lediglich gehosteten Legacy-Plattformen.
Für Entscheider ist die Wahl des Tools heute weniger eine Frage der Featureparität – Dashboards und KI-Versprechen liefern alle –, sondern der architektonischen Passung (Fit) zur „Data Gravity“ der eigenen Infrastruktur. Sicherheitsdaten besitzen eine digitale Masse; je größer das Volumen, desto kostspieliger ist ihre Bewegung.
Wer seine Workloads primär in Azure betreibt, wird kaum an Microsoft Sentinel vorbeikommen. Wer Petabytes an Daten durchsuchen muss, landet fast zwangsläufig bei Google oder CrowdStrike LogScale. Dieser Artikel stellt diese und weitere führende Anbieter kategorisiert im sich wandelnden SIEM-Markt vor. Die Tabelle „SIEM-Marktübersicht: Anbieter und KI-Integration“ vergleicht die wichtigsten Anbieter basierend auf technischer Architektur, Ingestion-Mechanismen und Risikoprofilen. Empfehlungen für ein strukturiertes Vorgehen können helfen, eine anstehende Produktentscheidung vorzubereiten.
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