E-Plus legt weiter zu
E-Plus, drittgrößter deutscher Mobilfunkbetreiber, kann nach eigenen Angaben seinen Marktanteil wieder steigern: 13,1 Prozent betrage er nach Abschluss des dritten Geschäftsquartals 2004.
E-Plus, drittgrößter deutscher Mobilfunkbetreiber, kann nach eigenen Angaben seinen Marktanteil wieder steigern: 13,1 Prozent betrage er nach Abschluss des dritten Geschäftsquartals 2004. Man habe das beste Quartalsergebnis des Jahres erzielt und nunmehr 9,065 Millionen Mobilfunkkunden. Damit sei das angepeilte Jahresziel von 9 Millionen Kunden schon frühzeitig erreicht worden, hieß es bei E-Plus. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte E-Plus dabei die Kundenzahl um 1,101 Millionen oder 14 Prozent.
Der Nettoumsatz bei E-Plus stieg im dritten Quartal um 14 Prozent auf 676 Millionen Euro. Der Durchschnittsumsatz pro Kunde (ARPU, average revenue per user) sank allerdings um 4 Prozent auf 24 Euro pro Monat. Der ARPU bei Postpaid-Kunden mit Laufzeitverträgen ging dabei nur um 2 Prozent auf 43 Euro pro Monat zurück, während der ARPU bei Prepaid-Kunden um 11 Prozent auf 8 Euro sank. Die Zahl der Postpaid-Kunden stieg zur Freude von E-Plus weit stärker als die der Prepaid-Kunden: Mit Laufzeitverträgen telefonieren mittlerweile 4,426 Millionen Kunden bei E-Plus, ein Zuwachs um 19 Prozent. Kunden mit Prepaid-Karten hat E-Plus nunmehr 4,639 Millionen, ein Plus von 9 Prozent. Der Anteil der Postpaid-Kunden bei E-Plus macht mittlerweile bereits 49 Prozent aus.
Uwe Bergheim zeigte sich denn auch mit dem Ergebnis zufrieden: "E-Plus arbeitet wirtschaftlich profitabel", meinte der E-Plus-Chef, ohne allerdings auf Gewinne und Verluste näher einzugehen. Man werde sich auch in Zukunft auf umsatzstarke Kunden konzentrieren. "Für viele Geschäftskunden ist E-Plus heute schon die erste Wahl." Zudem gehe der Ausbau des UMTS-Netzes zügig voran, Ende Oktober habe E-Plus neben herkömmlichen UMTS-Standorten bundesweit mehr als 80 so genannte Ultra High Sites (UHS) in Betrieb, die auf mehr als 100 Meter hohen Standorten wie Fernseh- oder Industrietürme mit mehreren Antennen ein sehr großes Gebiet mit UMTS versorgen. Durch die bis zum Jahresende geplanten 200 UHS-Standorte müssten rund 1.500 konventionelle UMTS-Basisstationen weniger aufgebaut werden, hieß es bei E-Plus. (jk)