IBM Deutschland verlagert Service nach China
Dessen Bereich Global Account soll künftig einen Großteil seiner Aufgaben in Südchina erledigen. Davon sind laut Wirtschaftswoche 140 Mitarbeiter betroffen.
IBM-Deutschlandchef Johann Weihen setzt die Vorgaben um, die Konzernchef Sam Palmisano für den Umbau verordnet hat, berichtet die Wirtschaftswoche. Zurzeit kümmert sich Weihen demnach um die Tochtergesellschaft IBM Business Services. Deren Bereich Global Account, der Computerdienstleistungen für IBM-Mitarbeiter anbietet, soll künftig einen Großteil seiner Aufgaben im südchinesischen Shenzhen erledigen. Von der Verlagerung seien in Deutschland zunächst 140 Mitarbeiter betroffen, denen Aufhebungsverträge angeboten würden. Einen Teil der Dienstleistungsmannschaft für externe Kunden soll an das IT-Systemhaus Bechtle übergeben werden, das auch rund 150 IBM-Mitarbeiter übernimmt.
Kommenden Freitag stellen sich außerdem beim Aufsichtsrat in Stuttgart die Nachfolger für drei Manager vor, die nun aus der Geschäftsführung ausscheiden, heißt es weiter in dem Bericht. Als neuer Personalchef wird Christoph Grandpierre gehandelt, der bisher in der Pariser Europazentrale für Mitarbeiterangelegenheiten zuständig war. Für Beratungschef Martin Jetter und Finanzchef Rügen Leicht, die zur Nordosteuropazentrale von IBM wechseln, sollen Matthias Hartmann und Christian Diedrich kommen. Hartmann ist als Vize-Präsident für den Bereich Corporate Strategy in der Konzernzentrale in Armonk zuständig, Diedrich in Paris für die Finanzen der Dienstleistungssparte IBM Global Services. (anw)