Studie: Spiele sind beliebteste iPad-Anwendungen
Laut einer Marktforschungsstudie zur Nutzung mobiler Geräte vom Smartphone bis zum eBook-Reader ist der typische iPad-Anwender männlich, jung und gut gebildet.
Das Apple iPad spricht vor allem jüngere, gut gebildete Menschen an. Das ergab eine Umfrage des US-Marktforschungsunternehmens Nielsen zur Nutzung von Smartphones, Tablets und eBook-Lesegeräten. Laut der Kurzstudie (PDF) sind 65 Prozent der iPad-Besitzer männlich, 63 Prozent aller Nutzer jünger als 35 Jahre und die Hälfte von ihnen hat einen Hochschulabschluss.
Die Marktforscher werteten Daten einer Online-Umfrage unter 5000 US-amerikanischen Nutzern diverser Mobilgeräte aus. Der Schwerpunkt der dargestellten Ergebnisse liegt auf iPad und Kindle, auch wenn die befragten Personen insgesamt 54 unterschiedliche Gerätetypen angegeben hatten und die Verbreitung von Tablets mit vier Prozent noch deutlich unter der von Smartphones liegt, die in der Studie mit 25 Prozent angegeben wird.
Bei den Nutzungsgewohnheiten ergab sich, dass Tablets sehr viel häufiger als Smartphones oder eBook-Reader von mehreren Personen parallel verwendet werden. 46 Prozent der befragten iPad-Besitzer verleihen ihr Gerät an Andere – die Nutzung von Smartphones (34 Prozent) und eReadern (33 Prozent) ist dagegen stärker auf eine Person beschränkt.
Neun Prozent aller iPad-Nutzer gaben an, noch gar keine zusätzlichen App auf ihr Gerät geladen zu haben, sondern lediglich die mitgelieferten Programme zu verwenden. Bei den App-Käufen für das iPad führen Spiele mit 62 Prozent, gefolgt von Büchern (54) und Musik (50). Immerhin noch 37 Prozent hatten Geld für eine App zum produktiven Arbeiten übrig. (dwi)