NTT DoCoMo spürt schärferen Wettbewerb

Durch das in Japan neu eingeführte System der Rufnummernmitnahme bei Anbieterwechsel rechnet Japans größter Mobilfunkbetreiber mit weiter rückläufigen Umsätzen.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Der verschärfte Wettbewerb hat Japans größtem Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. März 2007 endet, zugesetzt. Der Nettogewinn fiel zum Bilanzstichtag 30. September um 19,6 Prozent auf 309,8 Milliarden Yen (2,06 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um 0,4 Prozent auf 2,4 Billionen Yen (rund 16 Milliarden Euro)

NTT DoCoMo korrigierte seine Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2007 von 4,84 Billionen Yen (32,2 Milliarden Euro) auf 4,79 Billionen Yen (31,9 Milliarden Euro) nach unten. Als eine Ursache gibt der Konzern das kürzlich in Japan eingeführte neue System an, womit Handy-Nutzer bei einem Wechsel des Anbieters ihre Nummer behalten können. Dies dürfte den Wettbewerb weiter verschärfen. DoCoMo rechnet jedoch für das Gesamtjahr unverändert mit einem Nettogewinn von 488 Milliarden Yen (3,3 Milliarden Euro) und einem operativen Ertrag von 810 Milliarden Yen (5,4 Milliarden Euro). (dpa) / (jk)