Wie Sie Ihr Android-Handy mit einer alternativen Find-My-Device-App wiederfinden
Mit der Open-Source-App FMD ortet man sein Smartphone datenschutzfreundlich und löscht es notfalls aus der Ferne – ohne Google-Konto.
(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)
Android bietet Bordmittel, die verhindern sollen, dass Unbefugte auf Smartphoneinhalte zugreifen, wenn man es mal verliert oder wenn es gestohlen wird. Ăśber das Find-My-Device-Netzwerk von Google kann man es aus der Ferne orten, klingeln lassen und sperren. Bekommt man es nicht zurĂĽck, kann man es sogar auf Werkseinstellungen zurĂĽcksetzen. DafĂĽr braucht man aber ein Google-Benutzerkonto.
Für etliche Nutzer kommt der Google-Dienst nicht in Betracht. Vielleicht weil sie sensible Standortdaten nicht Google anvertrauen möchten oder weil sie eine alternative Android-Version wie LineageOS oder GrapheneOS nutzen und aus Datenschutzgründen auf Google-Play-Dienste verzichten. Tut man dies, ist man automatisch aus Googles Dienst zum Wiederfinden verlorener oder gestohlener Geräte ausgeschlossen.
Doch auch mit einem Custom-ROM oder hohen Datenschutzansprüchen steht man im Ernstfall nicht im Regen: Die Open-Source-Anwendung Find My Device (FMD) bietet etwa denselben Funktionsumfang wie das Findenetzwerk von Google und beherrscht darüber hinaus noch ein paar weitere Kunststücke. Zusätzlich zur Ortung kann man das Telefon laut oder stumm schalten, es sperren, persönliche Daten löschen, es klingeln und mit dem Kamerablitz blinken lassen sowie Fotos mit der Front- und Hauptkamera aufnehmen und sie beim Suchenden im Browser anzeigen lassen.
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