China geht gegen Internet-Piraterie vor
In mehreren Provinzen beschlagnahmten die Behörden illegale Spiele-Server und bestraften Anbieter von Pornographie oder Copyright-geschützter Filme. In Guangdong wurden 430.000 illegal gedruckte Bücher sichergestellt.
Chinesische Behörden holen zum Schlag gegen Personen und Banden aus, die über das Internet Copyright-geschützte oder illegale Inhalte vertreiben. Das "National Office of Anti-Porn and Anti-Piracy" meldet eine Reihe von Festnahmen in drei Provinzen, berichtet Xinhua. Vor Kurzem erst hatten die USA den Druck auf China erhöht, gegen Verletzungen geistigen Eigentums vorzugehen.
Die Polizei legte nun laut dem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur unter anderem Banden das Handwerk, die ohne Erlaubnis der Rechteinhaber Server mit Online-Spielen betrieben haben sollen. Zwei Personen wird vorgeworfen, mit ihrem unlizenzierten Angebot rund 125.000 US-Dollar eingenommen zu haben. DarĂĽber hinaus wurde ein Anbieter von illegalen Film-Downloads mit einer Geldstrafe von rund 12.500 US-Dollar belegt und fĂĽnf seiner Server beschlagnahmt.
Sein Bekenntnis zum Schutz des Copyrights untermauerte das "National Office of Anti-Porn and Anti-Piracy" auch im Bereich der Printmedien. In der Provinz Guangdong wurden über 430.000 illegal hergestellter Bücher beschlagnahmt und sieben Personen verhaftet. Der Piratenring habe über Lagerflächen von über 2400 Quadratmetern verfügt, heißt es in dem Bericht. (ssu)