Studie: Dänemark ist IT-Nation Nummer 1

Nach fĂĽnf Jahren wurde Schweden vom Spitzenplatz des ISI-Rankings vertrieben.

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Von
  • Torge Löding

Das erste Mal, seitdem die Marktforscher von IDC vor fünf Jahren mit der Erstellung eines jährlichen Information Society Index (ISI) begonnen haben, wurde Schweden vom Spitzenplatz des Rankings vertrieben. Der Staat aus der Gruppe der 53 in die Untersuchung einbezogenen Nationen, der seine Bevölkerung am besten an der "Information Revolution" -- wie IDC den Einsatz der neuen Technologien beschreibt -- partizipieren lasse, sei Dänemark. Schweden landet auf dem zweiten Platz. In dem Ranking aufgestiegen sind zudem die USA, Schweiz und Kanada, welche die Niederlande, Norwegen und Finnland aus den Top 5 vertrieben haben. Deutschland schafft es gerade einmal auf Platz 15.

Der ISI wird bestimmt durch 15 Variablen in vier Infrastruktur-Säulen. Nach Angaben von IDC sind diese Säulen;

  • Computer und deren Verbreitung in der Bevölkerung;
  • die Verbreitung von Internet-Zugängen in der Bevölkerung;
  • der Zugang zur Telekommunikation;
  • soziale Faktoren wie Bildung, zivile Freiheitsrechte und Regierungskorruption.
  • "Normalerweise bestimmen die zivilen Freiheitsrechte und der Bildungsgrad der Bevölkerung sehr stark, inwieweit die Bevölkerung mit neuen Technologien umgehen kann", sagte David Emberley von IDC.

    Dänemark hat in allen vier Säulen die besten Werte erhalten. So haben im vergangenen Jahr rund 67 Prozent der Dänen über einen Internet-Zugang verfügt, 84 Prozent unter diesen von zu Hause. Etwa 22 Prozent der dänischen Surfer sind über einen Breitband-Anschluss im WWW unterwegs und gut 59 Prozent verfügen über ein Mobiltelefon. Die Staaten mit den schlechtesten Werten im ISI-Ranking sind Indonesien, Vietnam, Indien und die Türkei.