Interview: IT-Experten Artur Bachmann und Tim Mittermeier zu Cyberversicherungen

Cyberversicherungen können ein wichtiger Rettungsanker nach einem IT-Angriff sein. Die Voraussetzungen für eine Erstattung müssen aber akribisch erfüllt werden.

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(Bild: Cathrin Kapell / KI / iX)

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iX: Was genau ist eigentlich eine Cyberversicherung und was umfasst sie?

Artur Bachmann, Tim Mittermeier: Eine Cyberversicherung kann nach erfolgten Sicherheitsvorfällen oder Angriffen die Kosten für diese erstatten und bei der Bewältigung unterstützen. Zwar können Unternehmen mit den richtigen IT-Sicherheitsbasismaßnahmen die Gefahr eines Incidents erheblich mindern, es bleibt jedoch immer ein Restrisiko. Dafür kann es sinnvoll sein, eine Versicherung abzuschließen.

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Eine Cyberversicherung besteht aus drei Teilen. Der erste ist die Assistance. Sie gibt 24/7-Hilfestellung in Form von Incident Response, Forensik, Krisenmanagement und Public Relations. Der zweite Baustein betrifft die Eigenschäden. Dazu gehören die Wiederherstellung der Systeme, das Einspielen von Backups, forensische Untersuchungen, der Ertragsausfall, Cyberdiebstahl, Betrugsschäden (CEO Fraud oder Fake President) sowie Lösegeld in Erpressungsfällen. Der dritte Teil schließlich betrifft Ansprüche Dritter, also Haftpflichtfälle. Darunter fällt zum Beispiel, wenn aus einem Datenabfluss Schadensersatzansprüche nach DSGVO entstehen.

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