United Internet rechnet 2006 abermals mit Umsatz- und Ergebnisschub

Die Internet-Holding (unter anderem web.de, 1&1 und GMX) beansprucht hinter T-Online den Platz als zweitgrößter Anbieter von DSL-Anschlüssen.

vorlesen Druckansicht 53 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Der Internetanbieter United Internet rechnet im laufenden Jahr mit einem weiteren Umsatz- und Ergebnisschub. "Wir wollen beim Umsatz, Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und Gewinn vor Steuern um rund 50 Prozent zulegen", sagte der Unternehmenschef und GrĂĽnder der United Internet AG, Ralph Dommermutht.

2005 steigerte United Internet seinen Überschuss um 69 Prozent auf 57,1 Millionen Euro. Der Umsatz des Unternehmens, zu dem auch die Marken web.de, 1&1 sowie GMX gehören, kletterte um 57 Prozent auf rund 801 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn nahm um 44 Prozent auf 101 Millionen Euro zu. Die "Internetfabrik" aus dem Westerwald ist nach T-Online der zweitgrößte Anbieter von DSL-Anschlüssen in Deutschland.

"2006 wollen wir die Anzahl unserer Kundenverträge auf über sechs Millionen steigern", sagte Dommermuth. Im vergangenen Jahr hatte United Internet bei den kostenpflichtigen Kundenverträgen ein Plus von 45 Prozent auf mehr als fünf Millionen verzeichnet. Davon entfielen 1,76 Millionen Verträge auf DSL-Internetanschlüsse. Diese Entwicklung war aber auch bedingt durch die Übernahme des Internetportals des Karlsruher Anbieters web.de im Herbst. (dpa) / (jk)