Dreame, Ecovacs, Mammotion und Segway: Vier High-End-Mähbots im Härtetest
Kräftige Antriebe, Kartenautomatik, cleverer Igelschutz und Randschnitt: Diese Luxusmähbots sollen trickreiche Alleskönner sein. Ob das stimmt, klärt der Test.
- Berti Kolbow-Lehradt
Die Ausstattungsliste von Luxusmährobotern ist in dieser Modellsaison so lang wie noch nie. Weil es in den Verkaufsregalen des boomenden Mähbotmarkts enger wird, versuchen die Hersteller mit Feature-Overkill ihren Platz im Rasenrevier zu sichern.
Zur Ausstattung zählen etwa Allradantrieb und Einzelradaufhängung für Fahrten über Stock und Stein, Kartierungsautomatik per Laser, Kamera und Satellit ohne Antennenballast, Igelkollisionsschutz mit KI und Messertricks für den Kantenschnitt. Das Testquartett Dreame A3 AWD Pro 3500, Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro, Mammotion Luba 3 AWD 3000 und Segway Navimow X420 bündelt jeweils fast alle dieser Talente.
- High-End-Mähroboter buhlen mit sauberem Randschnitt, leichter Installation und besserer Geländegängigkeit um Kunden.
- Die Geräte erkennen Hindernisse und Tiere unterschiedlich gut, müssen über die Apps dafür jedoch richtig konfiguriert werden.
- Automatische Kartierung und Kantenmähen funktionieren nicht immer sauber und erfordern manuelle Nacharbeit.
Für die genannten Modelle rufen die Hersteller entsprechend gehobene Preise zwischen 1500 und 2700 Euro auf. Varianten mit größeren Akkus und Flächenleistungen sind noch kostspieliger. Das Preisniveau ist damit zwar nicht höher als in den Vorjahren. Aber weil die Hersteller die Neuzugänge als Eier legende Wollmilchsäue anpreisen, steigen die Erwartungen. Ob die Geräte wirklich alle Tricks vorzüglich statt nur durchschnittlich beherrschen, haben wir in der Praxis getestet.
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