Leipziger IT-Dienstleister PC-Ware weiter auf Wachstumskurs

Für das im neuen Geschäftsjahr erwartete Wachstum, das deutlich über dem der europäischen IT-Märkte liegen soll, will sich der Konzern auf Frankreich und Großbritannien und den Markt in den osteuropäischen EU-Beitrittsländern konzentrieren.

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  • dpa

Der Leipziger IT-Spezialist PC-Ware ist weiter auf Wachstumskurs und beendet, wie die vorläufigenZahlen bereits andeuteten, das Geschäftsjahr 2004/2005 (31.3.) mit dem besten Ergebnis der Firmengeschichte. Erstmals gelang es, die Umsatzmarke von 500 Millionen Euro zu durchbrechen, teilte das börsennotierte Unternehmen mit. Der Konzernumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Viertel auf 503,9 Millionen Euro. Für das neue Geschäftsjahr erwartet PC-Ware erneut ein Wachstum, das deutlich über dem der europäischen IT-Märkte liegt.

"Die Ergebnisse zeigen, mit welcher Dynamik wir uns weiter zu einem der führenden IT-Dienstleister in Europa entwickeln", sagte Vorstandsvorsitzender Knut Löschke. Im laufenden Geschäftsjahr will er die Marktführerschaft im Kerngeschäft, Software-Lizenzhandel und Software-Management, weiter ausbauen. Dabei will sich der seit 15 Jahren bestehende Konzern auf Frankreich und Großbritannien konzentrieren und den Markt in den osteuropäischen EU-Beitrittsländern erobern. Ausgangspunkt sollen die Töchter in Tschechien und Österreich sein.

Für die kommenden vier Jahre geht PC-Ware von einem jährlichen Wachstum von 15 bis 20 Prozent aus. Bis 2009 soll der sich der Jahresumsatz nahezu verdoppeln auf 1 Milliarde Euro. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Löschke einen Gesamtjahresumsatz von 560 bis 570 Millionen Euro. Die Auftragsentwicklung im Service-Bereich in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres liege über dem des Vorjahres und weise auf eine positive Entwicklung hin. Der Jahresüberschuss lag mit 4,4 Millionen Euro um 162,9 Prozent über dem Vorjahr. Die PC- Ware-Aktie notierte am Vormittag bei 11,65 Euro und lag damit 1,3 Prozent über dem Vortag. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 900 Mitarbeiter, etwa die Hälfte arbeitet in Deutschland. (dpa) / (jk)