BenQ stellt Arbeitsplatz-Garantie fĂĽr Siemens-Werk in Aussicht

Der designierte BenQ-Handy-Chef Clemens Joos habe der IG Metall Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung des entsprechenden Ergänzungstarifvertrages angeboten, heißt es.

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  • dpa

Der taiwanische Elektronikkonzern BenQ hat nach einem Bericht der Neue Ruhr/Rhein Zeitung eine Verlängerung der Arbeitsplatz-Garantien für das Handy-Werk in Kamp-Lintfort in Aussicht gestellt. Der designierte BenQ-Handy-Chef Clemens Joos habe der IG Metall Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung des entsprechenden Ergänzungstarifvertrages angeboten, berichtete die Zeitung am Freitag unter Berufung auf Verhandlungskreise. Für den 28. Juli seien Verhandlungen zwischen IG Metall und BenQ über die Zukunft des Werkes geplant, das der asiatische Konzern von Siemens übernehmen will.

Ein bestehender Ergänzungstarifvertrag für die derzeit rund 1750 Beschäftigen laufe nur noch bis Mitte 2006. Die Übernahme der Siemens-Handysparte durch BenQ hatte zuletzt zu großer Verunsicherung und zu Sorgen um die Zukunft der Arbeitsplätze geführt. (dpa) / (jk)