Blackberry-Hersteller RIM unbeeindruckt von Microsoft

"Microsoft ist nur ein angsteinflößender Name, der viel Aufmerksamkeit bekommt", sagte RIM-Finanzvorstand Dennis Kavelman zu bevorstehender verschärfter Konkurrenz durch den Softwarekonzern.

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  • dpa

Der PDA-Hersteller und -Dienstleister Research in Motion (RIM) zeigt sich unbeeindruckt von bevorstehender verschärfter Konkurrenz durch den Softwarekonzern Microsoft und sagt ungebrochenes Wachstum voraus. "Microsoft ist nur ein angsteinflößender Name, der viel Aufmerksamkeit bekommt", sagte RIM-Finanzvorstand Dennis Kavelman der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Microsoft hatte Anfang Juni mit dem Feature Pack für Windows Mobile 5.0 eine neue Software vorgestellt, die den mobilen E-Mail-Versand vergleichbar wie bei RIMs Blackberry per Push-Dienst ermöglicht.

Kavelmann erwartet trotz des Markteinstiegs von Microsoft keine Abschwächung für RIM. Heute gebe es 3,1 Millionen Blackberry-Kunden; laut Kavelmann könnten es in zwei Jahren zehn Millionen sein. RIM habe die Zahl seiner Nutzer in jüngster Zeit jedes Jahr verdoppelt und nehme sich dies auch weiter vor.

Wachstumsquellen sieht Kavelman vor allem im Ausland und im Endverbrauchergeschäft. RIM erzielt bislang nur 21 Prozent seines Umsatzes außerhalb Nordamerikas. Der größte Teil des Auslandsumsatzes entfällt auf Europa, wobei Deutschland nach den Worten von Kavelman der zweitgrößte europäische Markt hinter Großbritannien ist. (dpa) / (jk)