Qualcomm verbucht Gewinn trotz neuer Bilanzierungsregeln

Der US-Telecom-AusrĂĽster und CDMA-Spezialist Qualcomm konnte seinen Gewinn im vierten Quartal auf 393 Millionen US-Dollar steigern.

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  • Torge Löding

Der US-Telecom-Ausrüster und CDMA-Spezialist Qualcomm konnte seinen Gewinn im vierten Quartal seines Geschäftsjahres steigern. Der Konzern meldet einen Gewinn in Höhe von 393 Millionen US-Dollar (23 US-Cent pro Aktie), nach 291 Millionen Dollar (18 Cent pro Aktie) im gleichen Vorjahreszeitraum. Den Umsatz bezifferte der Hersteller mit 1,1 Milliarden Dollar.

Eine Umstellung der Bilanzierungsregeln konnte den Gewinn also offenbar nicht schmälern. Trotz der Steigerung blieb Qualcomm beim Umsatz jedoch hinter den eigenen Erwartungen zurück. Anstatt der erwarteten 46 Millionen Handys haben die Qualcomm-Kunden weltweit nur etwa 41 Millionen Gerät verkauft, somit wurden Qualcomms Lagerbestände nicht aufgebraucht. Im laufenden ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres rechnet der Konzern indes mit einer Absatzsteigerung von Handys auf weltweit 48 Millionen bis 52 Millionen Geräte.

Das Geschäftsjahr 2004 schloss Qualcomm mit einem Nettogewinn von 1,7 Milliarden Dollar (1,03 Dollar pro Aktie) -- das ist fast eine Verdoppelung des Vorjahresergebnisses. Beim Umsatz konnte der Hersteller um 27 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar zulegen. (tol)