Electronic Arts schmälert den Verlust
Der Umsatz des US-Spiele-Publishers ging zwar im Vorjahresvergleich im vorigen Quartal zurĂĽck, dafĂĽr fiel der Verlust nicht so hoch aus. Derweil hat EA eine ĂĽber fĂĽnf Jahre befristete erweiterte Partnerschaft mit dem Social Network Facebook geschlossen.
John Riccitiello, CEO des US-amerikanischen Spiele-Publishers Electronic Arts (EA), zeigte sich erfreut über das Ergebnis seines Unternehmens im zweiten Quartal des Geschäftsjahres. Die Titel Fifa 11, The Sims 3 Ambitions und Madden NFL 11 fürs iPad hätten dazu beigetragen, die Erwartungen zu übertreffen.
Unterm Strich blieb EA laut Mitteilung (PDF-Datei) aber in den drei Monaten bis Ende September in den roten Zahlen, nämlich mit einem Nettoverlust von 201 Millionen US-Dollar (143 Millionen Euro) gegenüber 391 Millionen vor einem Jahr. Der Umsatz ging von 788 Millionen auf 631 Millionen US-Dollar zurück.
FĂĽr das laufende Weihnachtsvierteljahr erwartet EA einen Umsatz bis zu 1,06 Milliarden US-Dollar. Im Vergleichsquartal des Vorjahres kamen noch 1,24 Milliarden US-Dollar zusammen.
Derweil hat EA eine über fünf Jahre befristete erweiterte Partnerschaft mit dem Social Network Facebook geschlossen. Die "Facebook Credits" sollen die offizielle Währung für die Bezahlung virtueller Güter in EA-Spielen werden, heißt es in einer Mitteilung. 70 Prozent des damit erzielten Umsatzes – der auch sonst für Entwickler übliche Satz – soll EA bekommen. Pet Society und Restaurant City der EA-Tochter Playfish gehören jetzt schon angeblich zu den zehn populärsten Spielen auf Facebook. Dort soll demnächst auch Monopoly zu spielen sein. (anw)