Aktien von InTiCom Systems kosten 18 Euro
Mit 18 Euro liegt bei der InTiCom Systems AG der Preis pro Aktie etwa in der Mitte der Bookbuilding-Spanne von 16,50 bis 20 Euro.
Die Aktien der Passauer InTiCom Systems werden 18 Euro kosten. Diesen Preis legte das Unternehmen am Donnerstag fest. Am Montag sollen die Anteilsscheine erstmals am geregelten Markt der Frankfurter Börse gehandelt werden. Insgesamt wurden knapp 600.000 Aktien ausgegeben. Die Emission sei deutlich überzeichnet gewesen, teilte InTiCom mit.
Das niederbayerische Unternehmen ist der fünfte Börsenneuling in diesem Jahr in Deutschland, nachdem es 2003 keinen einzigen Börsengang gegeben hat. Allerdings gab es auch 2004 mehrere Rückschläge für die Börsianer, weil die geplanten Aktienausgaben der Halbleiterfirmen XFab und Siltronic sowie der Autowerkstattkette ATU (Auto-Teile-Unger) kurzfristig geplatzt sind.
Mit 18 Euro liegt bei der InTiCom Systems AG der Preis pro Aktie etwa in der Mitte der so genannten Bookbuilding-Spanne von 16,50 bis 20 Euro. Die neuen Anleger erhielten damit einen deutlichen Abschlag auf den errechneten "fairen" Wert von 22 Euro, erklärte das Unternehmen. Die Elektronikfirma stellt so genannte DSL-Splitter für schnelle Internet-Zugänge her. Das Geld aus dem Börsengang soll zum großen Teil in den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert werden.
Die Gesellschaft hat in Passau, Griechenland und Kroatien rund 160 Mitarbeiter und peilt in diesem Jahr einen Umsatz von etwa 18,5 Millionen Euro und ein Ergebnis nach Steuern von 191.000 Euro an. In den kommenden Jahren sollen Umsatz und Gewinn nach den Plänen von InTiCom stark ansteigen. (dpa) / (tol)