Studie: LTE-Immissionen weit unter Grenzwert
Die Immissionen durch LTE-Sendeanlagen liegen laut einer Studie im Auftrag der Branchenorganisation IZMF weit unter den gesetzlichen Grenzwerten. Gemessen wurde an sieben Sendeanlagen.
Die Immissionen des neuen Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) liegen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten der 26. Verordnung des Bundesimmissionsgesetzes (BImSchV). Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag der Branchenorganisation Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) durchgeführte Studie (PDF-Datei) des Instituts für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST).
Für die Pilotstudie zur "Abschätzung der Exposition der Bevölkerung durch LTE-Sendeanlagen" wurden bundesweit sieben LTE-Sendeanlagen im Test- und Pilotbetrieb an rund 80 Messpunkten untersucht. Angesichts der noch geringen Auslastung hat das IZMF alle Messergebnisse auf eine theoretische Maximalauslastung hochgerechnet. Da diese im Alltag aber nur punktuell erreicht würden, heißt es in einer Mitteilung des IZMF, lägen diese Werte "mit hoher Wahrscheinlichkeit über denen, die später im Regelbetrieb tatsächlich auftreten".
Die Auswertung der Ergebnisse zeige, dass die Immissionen durch LTE-Sendeanlagen die geltenden Grenzwerte erheblich unterschreiten. An 99 Prozent der Messpunkte liege die Grenzwertausschöpfung bezogen auf die Leistungsflussdichte unter einem halben Prozent. "In jedem Falle lässt sich aus den Ergebnissen der Studie bereits heute abschätzen, dass durch den künftigen Regelbetrieb der LTE-Netze die Gesamtimmissionen zwar steigen, jedoch weiterhin nur einen Bruchteil der zulässigen Grenzwerte ausschöpfen werden", bilanziert IMST-Projektleiter Christian Bornkessel. (vbr)