Microsoft hegt sein CRM-System
Microsoft will noch in diesem Jahr sein Paket zur Pflege von Kundenkontakten als CRM 3.0 neu herausbringen.
Microsoft will noch in diesem Jahr sein Paket zur Pflege von Kundenkontakten als CRM 3.0 neu herausbringen. Das schon in früheren Versionen für seine Outlook-ähnliche Bedienoberfläche beworbene Programm soll sich demnächst noch stärker an der Redmonder Office-Suite orientieren, aber auch mit fremder Unternehmenssoftware zusammenspielen. Außerdem soll das Paket ein eigenes Marketingmodul erhalten, mit dem sich etwa Werbekampagnen individuell betreuen und auf ihren Erfolg abklopfen lassen, und sich auch anderweitig durch Zusatzkomponenten erweitern lassen.
Zudem soll die Anwendung, die sich an mittelständische und größere Unternehmen wendet, auch als Small Business Edition für kleinere Unternehmen erscheinen. Zusätzlich soll das Programm ein neues Lizenzmodell unterstützen, das statt des einmaligen Softwarekaufs auf monatliche Gebühren für den Zugriff auf eine gehostete Installation setzt. Solches "CRM on Demand" könnte nach Auffassung des Newsdienstes Cnet die bislang schleppende Verbeitung des bislang angeblich nur etwa 5000-mal verkauften Pakets ankurbeln, ähnlich wie der ASP-Ansatz auch den Konkurrenten Salesforce ins Spiel gebracht hat. Der CRM-Platzhirsch Siebel offeriert seine Software seit einiger Zeit ebenfalls als ASP (Application Service Provider), und gerüchteweise ventiliert auch der Walldorfer Mitbewerber SAP ein Mietangebot seiner CRM-Lösung. (hps)