Braunschweig wird "Stadt der Wissenschaft"

Die Bewerbung der Stadt für den Titel im Jahr 2007 hatte Erfolg; die Jury lobt die Originalität der Bewerbung.

vorlesen Druckansicht 124 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Reiko Kaps

Braunschweig ist die "Stadt der Wissenschaft" des Jahres 2007. Der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft hat diesen Titel der Stadt für das nächste Jahr verliehen, Braunschweig sticht damit die beiden Konkurrenten Aachen und Freiburg aus. Der Titel ist mit einer Förderung verbunden, die sich auf bis zu 250.000 Euro belaufen kann. Die Umsetzung des Braunschweiger Konzepts soll rund 3 Millionen Euro kosten.

Die Niedersachsen hatten sich mit dem Motto "Ideenküche Braunschweig" beworben. Als Begründung hob die Jury hervor, dass diese Bewerbung originell und verständlich war. Die vielen Kooperationspartner und Unterstützer sowie die Vielfalt der Veranstaltungsformate waren ein weiterer Grund für die Entscheidung.

Lutz Stratmann, Minister für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen, beglückwünschte die Stadt für diesen Erfolg und hob dabei besonders die Rolle der Technischen Universität Braunschweig (TU) hervor. Neben der TU gehören auch die Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel und die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, zwei Fraunhofer-Institute (Holzforschung und Schicht- und Oberflächentechnik), das "Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)", die "Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF)", das "Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung", die Physikalisch-technische Bundesanstalt und das Zentrum für Flugsicherung zur Forschungsregion Braunschweig. Hier wird auf Gebieten geforscht, die von der Flugsicherheit über die Nutzung von Holz als nachwachsendem Rohstoff bis zur Biotechnik reichen. (rek)